Neu zusammengesetzter Sektor Industry forciert Branchenlösungen und Service Siemens: Neue dezentrale Peripherie und erweitertes »TIA Portal«

Die dezentrale Peripherie »Simatic ET 200SP« wird über die Engineeringtools »TIA Portal« oder »Simatic Step 7« in die Automatisierungslösung eingebunden.
Die dezentrale Peripherie »Simatic ET 200SP« wird über die Engineeringtools »TIA Portal« oder »Simatic Step 7« in die Automatisierungslösung eingebunden.

Zum 1. Oktober hat der Siemens-Sektor Industry seine Divisions »Mobility« und »Building Technologies« an den neuen Sektor »Infrastructure and Cities« abgegeben und die neu gegründete Division »Customer Services« hinzugewonnen. Gegenüber der Fachpresse skizzierten heute führende Vertreter des Industry-Sektors dessen künftige Strategie. Auf der Produktseite steht die neue Generation der dezentralen Peripheriegeräte »Simatic ET 200« im Zentrum des Messeauftritts.

»Wachstum in Branchen und Service« - mit diesen Worten umschrieben Ralf-Michael Franke, CEO der Division Drive Technologies, und Eckard Eberle, CEO der Business Unit Industrial Automation Systems, die Ziele des neu aufgestellten Industry-Sektors. Franke hob hervor, dass bei der Weiterentwicklung des Automatisierungs- und Antriebsportfolios langfristig die informationstechnische Integration im Vordergrund stehe: »Die Steigerung der Produktivität unserer Kunden beim Engineering und Betrieb ihrer Anlagen kommt heutzutage maßgeblich aus der IT-basierten Verknüpfung der Steuerungs- und Antriebskomponenten.«

Laut Eberle stehen die Weiterentwicklung von Branchenexpertise, technologiebasierten Dienstleistungen und Industrie-Software im strategischen Fokus: »Weil die Komplexität der Produkte und Anlagen unserer Kunden kontinuierlich zunimmt, ist und bleibt die IT-basierte Automatisierung auf Basis effizienter Engineeringtools wie unserem 'TIA Portal‘ (Totally Integrated Automation) der wichtigste Produktivitätshebel für unsere Kunden.«