Neues, patentiertes Verfahren Schutzfolien automatisiert bearbeiten

Fehlerfrei und zuverlässig: Intakte Oberflächen, hohe Produktqualität

Um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, setzt Foilpuller von A bis Z auf hochwertige Komponenten. Die Anlage arbeitet mit Vakuumsaugern und Transfereinrichtungen für den Transport der zu bearbeitenden Bauteile. Ein präzise temperiertes Schneidrad ermöglicht definiertes, beschädigungsfreies Schneiden der Schutzfolien. Dabei wird über eine Druckmessdose und einen genau regelbaren Linearantrieb für einen hochgenauen Anpressdruck gesorgt. Flexible Konturen lassen sich über die Positionierung der Werkzeuge an X-, Y-, Z- und C-Achse gesteuert realisieren. Ein Schneidstempel übernimmt wiederkehrende Konturen schnell und einfach im Stanzhub. Nach der Bearbeitung erfolgt das Abheben der Folie über einen druckgesteuerten Schaber, danach wird sie über gegenläufige Bänder abgezogen und mittels Luftverstärkerdüse abtransportiert. Das System lässt sich an jegliche Anforderungen anpassen und auch für das Anbringen von Schutzfolien adaptieren.

Körperlich anstrengendes, unergonomisches Arbeiten ist mit den Foilpuller-Anlagen ebenfalls passé. Häufige Personalausfälle durch Erkrankungen lassen sich so vermeiden – und noch dazu werden Mitarbeiter für andere, qualifizierte Aufgaben verfügbar. Ewald Stark rechnet vor: »Nehmen wir den Bereich Edelstahl-Verarbeitung: Manuelles Abziehen ist fehleranfällig und zeitaufwändig. Geht man von 2000 Platinen pro Schicht aus, so lassen sich durch die automatisierte Bearbeitung etwa 30 Sekunden pro Platine einsparen. Das ergibt 16 Stunden pro Schicht – oder auch zwei Mitarbeiter, deren Arbeitskraft im Wert von etwa 80.000 Euro pro Jahr an anderer Stelle sinnvoller einsetzbar ist.« Zusätzlich profitieren Edelstahlverarbeiter davon, dass sie ihren Kunden statt komplett folienbeschichteter Bauteile für die weitere Verarbeitung bereits vorbereitete Komponenten liefern können und die relevanten Oberflächen dennoch geschützt bleiben.