Connectivity-Tool für Kuka-Roboter Roboterdaten in der Cloud verfügbar machen

Michael Otto, Kuka Robotics: »Mit my.Kuka haben unsere Kunden rund um die Uhr Zugriff auf alle digitalen Leistungen rund um unsere Produkte und Lösungen.«
Michael Otto, Kuka Robotics: »Mit my.Kuka haben unsere Kunden rund um die Uhr Zugriff auf alle digitalen Leistungen rund um unsere Produkte und Lösungen.«

Über das Software-Tool »Kuka.DeviceConnector« können Kuka-Roboter jetzt via OPC UA oder MQTT ohne zusätzliche Hardware mit einer Cloud kommunizieren. Es ist neben anderen digitalen Produkten ab sofort im Kundenportal »my.Kuka« erhältlich.

Ob Statusmeldungen, Bewegungsprofile oder Diagnosewerte: Kuka-Roboter liefern eine große Menge von Daten. Der Kuka.DeviceConnector überführt die Daten in das strukturierte, standardisierte Datenmodell OPC UA und kommuniziert via OPC UA mit der Edge oder der On-Premise-Cloud.

Darüber hinaus kann der Kuka.DeviceConnector auch direkt, ohne zusätzliche Hardware, via MQTT mit der Kuka-Cloud oder mit der Cloud des jeweiligen Kunden kommunizieren. Der Informationsfluss lässt sich dabei individuell für spezifische Anwendungsfälle anpassen. Welche Daten notwendig sind, ermitteln Kuka-Experten gemeinsam mit den Kunden und konfigurieren die Software ihren Anforderungen entsprechend.

Informationstiefe erhöhen und Ausfallzeiten minimieren

Die Informationen in Cloud-Anwendungen – etwa der Kuka-Cloud oder Kunden-Tools – lassen sich anschließend analysieren und verarbeiten, um für spezifische Anwendungen wie Asset Management, Kommunikation, Fehlerbehebung, Zustandsüberwachung oder Diagnose nutzbar zu sein. Auf diese Weise können Unternehmen Bottlenecks in der Anlage erkennen und eliminieren, durch Zustandsüberwachung und Predictive Maintenance Produktionsausfälle vermeiden und somit die Anlagenproduktivität steigern. »Mit Hilfe des Kuka.DeviceConnector und verschiedener Cloud-Anwendungen erzielen unsere Kunden die höchste Verfügbarkeit und profitieren von optimaler Auslastung ihrer Anlage«, erläutert Michael Otto, Chief Sales Officer bei Kuka Robotics.

Bei der Verarbeitung der Daten spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle. Durch die integrierte Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung (P2PE) erfüllt der Kuka.DeviceConnector hohe Sicherheitsstandards. Seit Anfang 2020 ist er bei neu ausgelieferten Robotern in allen Robotersteuerungen vorinstalliert. Dadurch ist eine Anbindung an die Kuka-Cloud und eine tiefgehende Datenanalyse jederzeit möglich. Auch in allen bisher gelieferten KR-C4-Robotersteuerungen lässt sich die Software nachrüsten. Der Kuka.DeviceConnector steht im Kundenportal my.Kuka zum Download bereit.

Schneller und einfacher Self-Service mithilfe von my.Kuka

Die my.Kuka-Plattform bietet neben Detailinformationen über Produkte und Dienstleistungen eine Vielzahl weiterer Funktionen. Direkt aus dem System lassen sich beispielsweise Kaufanfragen an den Vertrieb senden, digitale Produkte wie unter anderem der Kuka.DeviceConnector oder die Simulations-Software „Kuka.Sim Pro“ sind verfügbar – und in Deutschland können Endkunden und Systempartner Ersatzteile online bestellen. Zudem gibt es die Möglichkeit, die eingesetzten Roboter im persönlichen Kuka-Kundenkonto zu registrieren und nützliche Zusatzinhalte zu bekommen – etwa Hilfe bei der Inbetriebnahme, Tutorials, Dokumentationen und mehr.

»Ob Projektleiter, Programmierer oder Einkäufer: Mit my.Kuka haben unsere Kunden rund um die Uhr Zugriff auf alle digitalen Leistungen rund um unsere Produkte und Lösungen«, sagt Michael Otto.