Bei laufender Produktion Profibus-Topologie rückwirkungsfrei erfassen

Beispiel einer Profibus-Topologie
Beispiel einer Profibus-Topologie

Als laut Hersteller Indu-Sol einziges Gerät am Markt erfasst der Profibus-Tester PB-QONE jetzt die Profibus-Topologie vollautomatisch und rückwirkungsfrei bei laufender Produktion, und zwar mit Erkennung von Repeatern und Leitungslängen.

Bei der Planung von Profibus-Netzwerken werden zwar meist Topologiepläne erstellt, verschwinden aber danach oft im Schrank und werden nicht auf dem Laufenden gehalten. Veränderungen in der Busstruktur ‒ Umbauten oder Ergänzungen etwa ‒ fehlen somit in der Dokumentation. Wird dann doch einmal eine Qualitätsanalyse nötig, beginnt oft die Suche nach den Plänen oder dem passenden Punkt für den Start der Messung.

Mit dem Profibus-Tester PB-QONE von Indu-Sol gehören solche Probleme der Vergangenheit an. Das kompakte Mess- und Diagnosegerät ermöglicht eine vollautomatische und komplett rückwirkungsfreie Topologie-Ermittlung unter laufenden Produktionsbedingungen. Gemessen wird zunächst am Anfang und am Ende des Profibus-Systems, durch alles Weitere leitet das Gerät den Anwender menügesteuert. Als Ergebnis erfasst der PB-QONE die reale Verdrahtung aller Netzwerkteilnehmer und identifiziert Repeater, Messstellen und die Leitungslängen zwischen den Geräten. In der grafischen Darstellung sind Messorte und Segmentstrukturen auf einen Blick ersichtlich.

Zusätzlich zur Topologie-Ermittlung liefert der PB-QONE in Sekundenschnelle eine vollumfängliche Bewertung der logischen und physikalischen Übertragungsqualität des Busses. Wenn eine Störung auftritt, kann der Betreiber somit schnell identifizieren, ob die Ursache im Bus selbst zu suchen ist und wenn ja, wo genau. Die Bedienung des Geräts ist dabei einfach und intuitiv, so dass sich auch Benutzer ohne großes Wissen in Sachen Feldbustechnik schnell zurechtfinden.