Kuka Peter Mohnen bleibt CEO

Peter Mohnen auf der Bilanz-Pressekonferenz von Kuka im vergangenen Jahr.
Peter Mohnen auf der Bilanz-Pressekonferenz von Kuka im vergangenen Jahr.

Der bisherige Interims-Vorstandschef Peter Mohnen wird auch künftig an der Spitze des Roboterbauers stehen.

Wie Kuka am Montag nach einer Entscheidung des Aufsichtsrates weiter mitteilte, bleibt auch Finanzvorstand Andreas Pabst im Amt.
Der damalige Finanzvorstand Mohnen war im Dezember zunächst vorläufig zum Konzernchef befördert worden, nachdem der langjährigen Kuka-Chef Till Reuter das Unternehmen vorzeitig verlassen musste. Pabst war damals in den zweiköpfigen Vorstand aufgerückt. Die Bestätigung der beiden war seit einiger Zeit erwartet worden.

Kuka gehört mehrheitlich dem chinesischen Midea-Konzern. Ende des vergangenen Jahres kam es zum Bruch zwischen dem langjährigen Chef Reuter und den Verantwortlichen des Investors aus Fernost.

Im vergangenen Jahr hatte Kuka die Geschäftsziele verfehlt. Mohnen hat deswegen ein Sparprogramm gestartet. Dabei sollen in diesem Jahr etwa 350 Vollzeitstellen in Augsburg wegfallen. Dennoch genießt Mohnen das Vertrauen der Gewerkschaft. »Peter Mohnen ist genau der Richtige für den Job, die Mitarbeiter stehen hinter ihm«, sagte Augsburgs IG-Metall-Chef Michael Leppek, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist.