33 Mio. Euro für die IT-Sicherheit Neuer Wibu-Hauptsitz und House of IT Security

Bei der Grundsteinlegung (v.l.n.r.): Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister von Karlsruhe), Bastian Wieland (geschäftsführender Gesellschafter der archis Architekten + Ingenieure GmbH), Oliver Winzenried (Vorstand von Wibu-Systems), Prof. Dr. Jörn Müller-Quade (KIT), Hans Bosse (Wolff+Müller).
Bei der Grundsteinlegung (v.l.n.r.): Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister von Karlsruhe), Bastian Wieland (geschäftsführender Gesellschafter der archis Architekten + Ingenieure GmbH), Oliver Winzenried (Vorstand von Wibu-Systems), Prof. Dr. Jörn Müller-Quade (KIT), Hans Bosse (Wolff+Müller).

In Karlsruhe entsteht für eine Investitionssumme von über 33 Mio. Euro ein neues Zentrum für die IT-Sicherheit: Ein Gebäude wird den neuen Hauptsitz des Know-how-Schutz-Spezialisten Wibu-Systems beherbergen, ein weiteres des »House of IT-Security«. Für beide Häuser wurde jetzt der Grundstein gelegt.

Die beiden Neubauten werden eine Bruttogeschossfläche von je 8400 qm umfassen. Das erste Gebäude, der neue Stammsitz von Wibu-Systems, soll im Dezember 2020 bezugsfertig sein; das zweite Gebäude ist als „House of IT Security“ für die Zusammenarbeit von Start-ups, Forschung und Industrie bestimmt und im März 2021 bezugsfertig. Als Generalunternehmer wurde Wolff+Müller beauftragt – das Unternehmen passe mit seiner Erfahrung und seiner Digitalisierungsstrategie gut zu Wibu-Systems, hieß es. Im Fundament der Baustelle wurde eine Zeitkapsel eingemauert, die neben den Bauplänen und einer aktuellen Tageszeitung auch verschiedene Varianten der Schutz-Hardware „CmDongle“ von Wibu-Systems für die Nachwelt enthält.

Der Neubau der Firmenzentrale ist notwendig geworden, weil das bislang genutzte Gebäude nicht mehr genug Platz für das kontinuierlich wachsende Unternehmen bietet. Dank Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data und KI rechnet Wibu-Systems weiterhin mit einem steigenden Bedarf an seinen Lösungen zu Schutz, Lizenzierung und Security. Das „House for IT Security“ bietet in Karlsruhe mit dem KIT (Karlsruher Institut für Technologie), dem FZI Forschungszentrum Informatik, den Fraunhofer-Gesellschaften, dem Cyber-Forum, dem Engagement der Stadt Karlsruhe sowie vielen etablierten Unternehmen ein geeignetes Umfeld, um jungen IT-Sicherheits-Start-ups Büros anzubieten und einen fachlichen Austausch zu ermöglichen, so dass sie sich darauf konzentrieren können, neue Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu finden und ihre Ideen in profitable Geschäfte umzusetzen. Am House of IT-Security ist die IBA Immobilien aus Baden-Baden mit 40 Prozent beteiligt.

»Die Idee, Forschung, etablierte Unternehmen und Start-ups unter dem Dach eines House of IT Security zu vereinen, ist sowohl bei der Stadt Karlsruhe als auch der Landesregierung auf sehr positive Resonanz gestoßen«, erläutert Oliver Winzenried, Mitbegründer und Vorstand von Wibu-Systems. »Leider konnte keinerlei finanzielle Unterstützung für diese wichtige Zukunftsinvestition in Aussicht gestellt werden. Meines Erachtens können durch Bündelung der Kompetenzen bessere IT-Security-Lösungen für den Weltmarkt entstehen. Mit dem Neubau will ich intensiv unsere Kompetenz für dieses Ziel einbringen.«