Wibu-Systems Neue Funktion für »CodeMeter Protection Suite«

Die neuen CmSticks von Wibu-Systems haben ein robustes Gehäuse, das individuell mit Lasergravur versehen werden kann.
CmStick/B und CmStick/BMI von Wibu-Systems haben ein robustes Gehäuse, das individuell mit Lasergravur versehen werden kann.

Wibu-Systems hat seine »CodeMeter Protection Suite« um die Funktion »IP Protection« für native Anwendungen erweitert.

Sobald Hersteller für ihre Software den IP-Protection-Modus einsetzen, wird die Software verschlüsselt und lässt sich als geschützte Software an beliebigen Rechnern nutzen. Das Know-how, das in der Software steckt, ist jederzeit geschützt, das heißt die Funktionsweise der Software bleibt weiterhin ein Geheimnis. Dies erlaubt den Herstellern, ihre Software auf einfache Weise als Demo-Versionen zu streuen oder Freemium-Geschäftsmodelle umzusetzen, bei denen die Basis-Funktion kostenfrei ist und Erweiterungen kostenpflichtig nachgekauft werden können.

Der IP-Protection-Modus läuft unter Windows, Linux, macOS und Android und ist im ersten Schritt für nativen Code verfügbar, so dass Hersteller EXE-Dateien, DLLs und Shared Objects vor Analyse (Reverse Engineering) schützen können. Anders als bei den CodeMeter-Werkzeugen nutzt der Hersteller bei diesem Modus weder Laufzeitkomponenten von CodeMeter noch einen CodeMeter-Container mit Schlüsseln für die Anwender. Die benötigten Schlüssel werden von der CodeMeter Protection Suite zufällig erzeugt und sind in der geschützten Software selbst verschlüsselt und versteckt abgelegt.

»Wir haben den IP-Protection-Modus so entwickelt, dass Hersteller bequem Demo-Versionen und kostenlose Basis-Funktionen ihrer Software erzeugen können«, erläutert Rüdiger Kügler, Security Expert bei Wibu-Systems. »Ein weiterer Anwendungsfall sind beliebige Lizenzierungslösungen oder rein Software-basierte Schutzsysteme, mit denen ein Hersteller bereits arbeitet. Der IP-Protection-Modus lässt sich einfach darüberstülpen.«

SPS 2019: Halle 7, Stand 660