Sicher von Maschine zu Maschine NetModule: Wireless-M2M-Router für Industrie- und Bahnanwendungen

Für den Einsatz in Zügen optimiert ist die Version NB2600R von NetModule.
Für den Einsatz in Zügen optimiert ist der Wireless-M2M-Router NB2600R von NetModule.

NetModule engagiert sich verstärkt in Sachen Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M): Auf der embedded world (Halle 12, Stand 524) stellt das Schweizer Unternehmen Wireless-M2M-Router sowohl für die Industrie als auch für Züge vor.

Für Condition-Monitoring, Remote-Management, Videoüberwachung und Telemetrie-Anwendungen in der Industrie eignen sich die Wireless-Router der Familie NB16xx aus der »NetBox«-Produktinie von NetModule. Die Geräte sind für die Hutschienen-Montage ausgelegt, so dass sie schnell und problemlos unter anderem in Verteilerkästen und Schaltschränken zu befestigen sind. Alle Modelle sind für Temperaturen zwischen -20 und +70 °C ausgelegt und eignen sich somit auch für Anwendungen im Freien. Zwei integrierte Digital-I/Os ermöglichen das voneinander unabhängige Senden und Empfangen von Signalen wie etwa Zustandsmeldungen oder Alarmen. Zur Ausstattung zählen ferner zwei Ethernet-Ports und eine serielle Schnittstelle. Über ein USB-Interface lassen sich verschiedene Peripheriegeräte anschließen. WLAN ist als Option erhältlich.

Die Wireless-Router verbinden dezentrale Ethernet-Systeme und Netzwerke über ein 2G/3G+-Modem mit dem Internet oder Intranet. Weil sie die Mobilfunkstandards GSM/GPRS/EDGE bzw. UMTS/HSPA mit bis zu 7,2 MBit/s Downlink und 2 MBit/s Uplink unterstützen, übertragen sie Audio- und Videodatenströme in hoher Geschwindigkeit. Hierbei suchen sie immer den am besten verfügbaren Service. Für sichere Datenübertragung sorgt die »NetBox«-Software, die VPN-Techniken wie IPsec und OpenVPN unterstützt. So lassen sich mehrere Netzwerke separieren und unterschiedliche Informationen unabhängig voneinander übertragen. Die Konfiguration und Administration der Wireless-Router erfolgt wahlweise über einen Webbrowser oder einen Befehlszeilen-Editor (»command line editor«) der »NetBox«-Software. Über eine »Remote-Shell« ist dies auch aus der Ferne möglich. Eine automatische Update-Funktion installiert immer die aktuellste Software auf dem System, sofern dies gewünscht ist.