Contact-Image-Sensoren Mitsubishi Electric und Stemmer Imaging kooperieren

Stemmer Imaging vertreibt seit kurzem die Contact-Image-Sensoren (CIS) von Mitsubishi Electric in allen Ländern Europas. Auf der Bildverarbeitungsmesse Vision 2012 zeigte Stemmer Imaging erstmals ein Demosystem mit einem CIS-Produkt des japanischen Konzerns.

Schon seit mehreren Jahren bietet Mitsubishi Electric CIS als Lösung für die Entwicklung kompakter optischer Farbleser, die hohe Lesegeschwindigkeiten erreichen und vor allem beim High-End-Dokumentenlesen zum Einsatz kommen. Die neuen CIS der KD-Serie sind nun die ersten Produkte des Unternehmens, die eigens für die industrielle Bildverarbeitung konzipiert sind. Sie arbeiten mit einer CameraLink-Schnittstelle und erlauben gegenüber früheren Versionen einen größeren Arbeitsabstand und höhere Lesegeschwindigkeiten. ,

Muster der KD-Serie werden noch vor Jahresende vorliegen, die Stückzahl-Produktion soll laut Mitsubishi Electric Anfang des 2. Quartals 2013 beginnen. Einsatzfelder von Mitsubishis industrieller CIS-Technik finden sich überall, wo flache Objekte und Materialien schnell und mit hoher Auflösung geprüft werden sollen, etwa bei der Inspektion von Leiterplatten, Druckerzeugnissen oder LCD-Feldern.

Die Mitglieder der KD-Familie decken Scanbreiten von 309, 617 und 926 mm ab und arbeiten mit einer Farbauflösung von 600 dpi sowie einem Arbeitsabstand von 12 mm. Ihre Zeilenfrequenz von 23 kHz erlaubt Scan-Leistungen von 960 mm/s bzw. 44 µs/Zeile. Das konfigurierbare Ausgabeformat der CIS ist ein digitales 8- oder 10-Bit-CameraLink-Signal. Der Einsatz eines integrierten Trilinearsensors mit Filter-On-Chip und weißer LED-Beleuchtung ist für CIS-Produkte unüblich, hat sich jedoch für Zeilenkameras bewährt.