M2M Germany kooperiert mit Éolane LoRa-Schwingungssensor mit eingebetteter KI

Mit KI von Cartesiam ausgestattet ist der LoRa-Schwingungssensor »BOB-Assistant« von Éolane.
Mit KI von Cartesiam ausgestattet ist der LoRa-Schwingungssensor »BOB-Assistant« von Éolane.

M2M Germany baut sein Produktsortiment für LoRaWAN weiter aus und kooperiert dazu mit der Éolane-Gruppe, einem Anbieter von Lösungen für M2M, IoT und Automotive. Das erste bei M2M Germany erhältliche Éolane-Produkt ist der LoRa-Schwingungssensor „BOB-Assistant“ für die industrielle Instandhaltung.

Éolane hat sich von einem EMS-Anbieter (Electronic Manufacturing Service) zu einem ODM (Original Design Manufacturer) und CDM (Contract Design Manufacturer) entwickelt. Die diversifizierte Unternehmensgruppe beruht auf drei Säulen: Elektronikherstellung und Entwicklung, Lösungen für M2M/IoT und Automotive sowie Dienstleistungen. Éolane hat eigene Produkte und Lösungen für IoT, M2M und Automotive entwickelt, die auf Gebäude-Management, industrielle Wartung und Steuerung, intelligente Landwirtschaft, Logistik, Asset-Tracking sowie Beleuchtung ausgerichtet sind.

Im Fokus der Kooperation steht das Produkt- und Lösungs-Know-how von Éolane in Sachen LoRa/LoRaWAN und Künstliche Intelligenz (KI). In diese Kategorie gehört der BOB-Assistant als intelligenter LoRa-Schwingungssensor für die industrielle Instandhaltung. Laut M2M Germany ist BOB die erste Lösung für eine vorbeugende „industrial maintenance“ auf Basis von LoRa-Sensorik mit eingebetteter KI.

Der Schwingungssensor ist eine Plug&Play-Lösung ohne großen Implementierungsaufwand. Er verfügt über einen 6-Achsen-Beschleunigungsmesser, der Schwingungen im 1-Hz- bis 6,4-kHz-Bereich erfasst, und zwar in einstellbaren periodischen Abtastungen. Darüber hinaus registriert er Temperaturwerte mit einer Genauigkeit von +/-1 °C. Der BOB-Assistant ist sofort einsatzbereit – für die Stromversorgung ist eine 2000-mA-AA-Batterie mit einer Nennbetriebszeit von zwei bis vier Jahren zuständig. Der Sensor erkennt und analysiert die Schwingungen der Maschine oder Anlage, die es zu überwachen gilt. Er lernt sich selbstständig auf die Maschine ein und reagiert nach der Einlernphase bei Abweichungen vom Normalzustand mit dem Absetzen von Alarm-Benachrichtigungen. Eine integrierte RGB-LED-Anzeige informiert über den jeweiligen Modus und zeigt, ob der Sensor eine Netzwerkverbindung hat, sich in der Lernphase befindet oder Anomalien erkannt hat.

Schwingungsanalysen und Vibrationsmessungen sind ein Frühindikator für Maschinenausfälle und Wartungsbedarf. Der BOB-Assistant greift während der Lernphase und der Überwachung auf eingebettete KI des Anbieters Cartesiam zu. Die Analyse erfolgt mittels einer FFT (Fast Fourier Transformation). Wenn während der einwöchigen Lernphase nicht alle Betriebszustände erfasst werden, können Anwender den BOB-Assistant zusätzlich nochmals „nachlernen“. Der Sensor erlaubt dabei eine sichere Kommunikation über das LoRa-Protokoll.

Alle erfassten Datenwerte werden via Dashboard-Anbindung visualisiert. Die jeweilige Anbindung lässt sich variabel gestalten – Kunden können ihre eigene Software-Lösung oder Plattformen wie etwa MyDevices, IO-Think oder Thingsboard verwenden. Der Sensor analysiert die Anlagen per KI direkt am Edge und überträgt nur die Analyseresultate. Für Anwender bedeutet dies, dass im Dashboard nur Anzeige und Datenverwaltung erfolgt – also keine KI im Dashboard nötig ist und damit auch keine Herstellerbindung in puncto Software erforderlich wird.

Kunden entscheiden selbst über die Verwaltung von BOB-Assistants und Benutzern. Der Verlauf der Betriebsrate wird ebenso angezeigt wie die Alarmprotokollierung und der Ein/Aus-Zustand der Maschinen. Fehlerwahrscheinlichkeitsdiagramme, Frequenzspektren und personalisierte Benachrichtigungen via Mail oder SMS runden die Service-Möglichkeiten des BOB ab.

Als persönlicher Wartungs-Assistent weist der BOB-Assistant auf Unregelmäßigkeiten hin. Er ermöglicht es, frühzeitig auf einen Ausfall zu reagieren. Bei M2M Germany im Shop ist er ab sofort erhältlich.