Pilz Konfigurierbares Steuerungssystem »PNOZmulti« in zweiter Generation

Das Basisgerät »PNOZ m B0« aus der Produktfamilie »PNOZmulti 2« von Pilz lässt sich auf seiner rechten Seite um Erweiterungsmodule ergänzen, die ebenso als Ein- wie als Ausgangsmodule dienen können.
Das Basisgerät »PNOZ m B0« aus der Produktfamilie »PNOZmulti 2« von Pilz lässt sich auf seiner rechten Seite um Erweiterungsmodule ergänzen, die ebenso als Ein- wie als Ausgangsmodule dienen können.

Der Automatisierungstechnik-Hersteller Pilz hat den Startschuss für die zweite Generation seines konfigurierbaren Steuerungssystems »PNOZmulti« gegeben. Den Anfang macht das Basisgerät »PNOZ m B0«; diverse Erweiterungsmodule werden folgen.

»Konfigurierbare Steuerungssysteme schließen die Lücke zwischen klassischen Sicherheitsschaltgeräten und programmierbaren Steuerungssystemen«, verlautete aus dem Hause Pilz. Im Produktsortiment des in Ostfildern bei Stuttgart ansässigen Unternehmens steht das neue System »PNOZmulti 2« also zwischen den Sicherheitsschaltgeräten der Produktlinie »PNOZ« und den programmierbaren Steuerungssystemen »PSScompact«, »PSSmodular« und - als Teil des Automatisierungssystems PSS 4000 - »PSSuniversal«.

Das Basisgerät »PNOZ m B0« bietet insgesamt 20 sichere Eingänge, von denen bis zu acht als Standardausgänge konfigurierbar sind. Von den vorhandenen vier sicheren Halbleiterausgängen und vier sicheren Taktausgängen können insgesamt bis zu vier als Standardausgänge konfiguriert werden. Auf seiner rechten Seite lässt sich das Basisgerät um Erweiterungsmodule ergänzen, die ebenso als Ein- wie als Ausgangsmodule dienen können. So hat das Erweiterungsmodul »PNOZ m EF 8DI4DO« in einem Modul acht Eingänge und vier Halbleiterausgänge - in der »PNOZmulti«-Familie ein Novum, weil sie bisher keine kombinierten E/A-, sondern nur getrennte Ein- und Ausgangsmodule umfasst hat. Ausbaubar ist das »PNOZ m B0« mit maximal zwei E/A-Modulen, die folglich insgesamt 16 Eingänge und acht Halbleiterausgänge bereitstellen.

Das »PNOZ m B0« ist 45 mm breit - nur ein Drittel des »PNOZmulti«-Basisgeräts »PNOZ m1p«, das immerhin 135 mm in der Breite misst. Trotz seiner Kompaktheit bietet das »PNOZ m B0« im Gegensatz zum »PNOZ m1p« ein integriertes, beleuchtetes Display, das eine schnelle Inbetriebnahme und Diagnose ermöglicht.

Das »PNOZmulti-2«-System ist für Standard- und sicherheitsgerichtete Anwendungen konzipiert. Es eignet sich für Anwendungen bis einschließlich SIL CL 3 und PL e. Zum Einsatz kommt es für Sicherheits- und Standard-Anwendungen in allen Branchen des Maschinenbaus. Eine mögliche Anwendung ist die Überwachung von Sicherheitsfunktionen wie etwa Not-Halt, Schutztüren oder Lichtschranken.

Wie bei allen Mitgliedern der Produktfamilie »PNOZmulti« lassen sich auch beim neuen Basisgerät alle benötigten Sicherheitsfunktionen mit dem Softwaretool »PNOZmulti Configurator« direkt am PC erstellen. Auch die Auswahl und Konfiguration der Erweiterungsmodule erfolgt über den »PNOZmulti Configurator«.