»Vodafone IoT Barometer 2016« erschienen IoT macht Unternehmen erfolgreicher

Die von den befragten Unternehmen genannten Anwendungsfelder des IoT
Die von den befragten Unternehmen genannten Anwendungsfelder des IoT

Das Internet of Things (IoT) entwickelt sich derzeit zum Schlüsselfaktor für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige »IoT Barometer« von Vodafone, eine Studie, an der 1096 Entscheider aus 17 Ländern und neun Branchen teilgenommen haben.

Der Studie zufolge bewerten 76 Prozent der weltweit und 74 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen den Einsatz von IoT als entscheidend für den künftigen Erfolg in ihrer Branche. Diese Einschätzung spiegelt sich auch in den Investitionen wider: Mit einem Anteil von 24 Prozent liegt IoT weltweit bei den IT-Ausgaben an der Spitze, dicht gefolgt von Cloud & Hosting (23 Prozent), Mobility (23 Prozent) und Analytics (22 Prozent). Die Investitionen in IoT-Anwendungen lohnen sich offenbar für die Wirtschaft: 63 Prozent der weltweit befragten Unternehmen verzeichnen beim Einsatz von IoT einen signifikanten Return on Investment. Mit 82 Prozent noch höher bewertet wird in Deutschland der Nutzen von Big Data Analytics. Denn erst die Analyse und Interpretation der erfassten Daten steigere die Effizienz beim Einsatz von Mensch und Maschine optimal.

»Die weltweite Vernetzung von Geräten und Maschinen erreicht inzwischen Branchen, an die beim Thema IoT noch vor kurzer Zeit kaum jemand gedacht hat«, erläutert Marc Sauter, Head of IoT Sales Central Europe bei Vodafone. »Auch in Deutschland wird IoT zunehmend in der Industrie eingesetzt. Bis 2020 werden rund 20 Milliarden Geräte und Maschinen Daten austauschen. Für diese Entwicklung setzt Vodafone mit seinen weltweiten IoT-Services schon heute den Grundstein.«

Dem diesjährigen IoT-Barometer zufolge wird das IoT mehr und mehr zum treibenden Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Vor allem vernetzte Produkte und IoT-Sicherheit sind die Top-Themen der befragten deutschen Unternehmen. 53 Prozent von ihnen planen für die nächsten zwölf Monate die Einführung neuer IT-Lösungen. Als Vorteile betrachten sie die Ausfallsicherheit von Geräten, einen verbesserten Kapitaleinsatz und niedrigere Kosten. Besonders in der Automotive-Branche sind digitale Lösungen derzeit gefragt: Autonomes Fahren, Connected Cars und Flotten-Management lauten hier die Stichworte.

Immer wichtiger wird in Zukunft das Thema Big Data Analytics: 82 Prozent der befragten Unternehmen sind sich sicher, dass das IoT nur gewinnbringend genutzt werden kann, wenn die generierten Daten nicht bloß erfasst, sondern auch analysiert und verglichen werden. Zusammen mit seinem Technologiepartner Recogizer bietet Vodafone seinen Kunden seit kurzem auch ein entsprechendes Analyse-Tool an. »Der große Mehrwert durch IoT entsteht, wenn man Daten analysiert und daraus wertvolle Informationen für das Unternehmen gewinnt«, verdeutlicht Marc Sauter. »Mit IoT-Lösungen in Maschinen und Geräten sowie einer entsprechenden Big-Data-Analyse lassen sich Produktionsprozesse nicht mehr nur überwachen, sondern auch Ausfälle vorhersagen und vor allem vermeiden. Denn mit Big Data Analytics können Anwender aus der Datenlage schon heute in Echtzeit Handlungsempfehlungen ableiten, mögliche System- und Materialfehler vorhersagen und den Verschleiß von Bauteilen berechnen. So wird IoT wirklich intelligent.«

Die deutschen Unternehmen fühlen sich dem IoT-Barometer zufolge für die Herausforderungen der Digitalisierung gut gewappnet. Besonders bei den Mitarbeitern sei eine hohe Affinität für digitale Lösungen und Prozesse und damit ein hohes Maß an entsprechenden Fähigkeiten für das IoT-Zeitalter vorhanden. Dies geben 67 Prozent der befragten deutschen Unternehmen an; der globale Wert beträgt 60 Prozent. Mit 87 Prozent sehr wichtig ist es den deutschen Unternehmen, die IoT-Security-Prozesse selbst zu managen. Weltweit liegt der Wert bei 69 Prozent. Dabei ist das Vertrauen in die Sicherheit der Technik und der Datenübertragung mit 78 Prozent ebenfalls wesentlich höher als der globale Wert mit 65 Prozent.

Von seiner ersten Auflage 2013 bis zum vergangenen Jahr führte Vodafone das IoT-Barometer unter dem Namen M2M-Barometer durch. »Wir haben zum 1. April 2016 den Begriff IoT bei Vodafone eingeführt«, kommentiert Marc Sauter. »Das IoT, in dessen Sinne wir schon seit längerem tätig sind, umfasst ja viel mehr als nur die Verbindung Machine-to-Machine.«