Studie von IMS Research zu Ethernet in der Industrie Industrial Ethernet wächst in Asien am schnellsten

In der Asien-Pazifik-Region verzeichnet Industrial Ethernet höhere Wachstumsraten als in EMEA und Amerika. Insgesamt werden 2015 weltweit etwa 26 Prozent aller Netzknoten in der Industrie auf Ethernet-Techniken beruhen. Dies prognostiziert die Marktforschungsgesellschaft IMS Research in einem neuen Report.

Laut der Studie werden industrielle Kommunikationstechniken auf Ethernet-Basis künftig generell höhere Zuwachsraten erzielen als Feldbusse, vor allem in der Asien-Pazifik-Region. Als Triebfedern für diese Entwicklung sehen die Analysten Währungsunsicherheiten sowie den zunehmenden Lohnkostendruck in den Ländern Südostasiens, besonders in China. Beide Faktoren bedrohten die Kostenvorteile der Produktionsstandorte Südostasiens und machten Effizienzsteigerungen nötig, was den Einsatz von Kommunikationstechnik auf Ethernet-Basis nahelege.

Die Studie beruht auf Daten, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 erhoben wurden. Insgesamt analysierten die Marktforscher 16 Arten von Produkten für die industrielle Vernetzung. Bis 2015 wird demnach die Installation neuer Ethernet-Knoten weltweit pro Jahr um durchschnittlich 13 Prozent zunehmen. Auf regionaler Ebene ergeben sich folgende Wachstumsraten: 18,6 Prozent in der Asien-Pazifik-Region, 11 Prozent in EMEA (Europe, Middle East, Africa) und 10,4 Prozent in Amerika.