Für Augmented-Reality-Wearables Holografisches Waveguide-Display

So funktioniert das holografische Waveguide-Display SED-100A von Sony Semiconductor Solutions.

Das holografische Waveguide-Display SED-100A von Sony Semiconductor Solutions, erhältlich beim Bildverarbeitungstechnik-Anbieter Framos, vereinfacht die kundenspezifische Entwicklung von Augmented-Reality-Hardware und -Wearables, etwa von AR-Brillen, für industrielle Anwendungen.

Unternehmen können mit individuellen Wearables ihre Prozesse und einzelne Aufgaben vereinfachen sowie sichere und straffe Arbeitsabläufe schaffen. Geeignet ist das SED-100A für Anwendungen in Produktion, Inspektion, Wartung und Unterhaltung. Auch für Applikationen wie Echtzeit-Übersetzung und Logistik bietet es sich an. Die individuellen Brillen liefern Mitarbeitern zusätzliche digitale Informationen und unterstützen sie bei ihrer Tätigkeit, wobei sie beide Hände freibehalten.

»Das SED-100A ermöglicht die Entwicklung intelligenter Brillen, die reale Objekte mit digitalen Informationen überlagern«, erläutert Sibel Yorulmaz-Cokugur, Product Line Manager bei Framos. »Die Mitarbeiter bekommen in ihrem Blickfeld zusätzliche Texte und Bilder eingeblendet. Das leicht integrierbare Display bietet ein schlankes Profil von 1 mm, gute Lesbarkeit durch eine Helligkeit von bis zu 2000 cd/qm und eine Transmission von über 85 Prozent für einen klaren Blick auf die Umgebung.«

Das SED-100A beruht auf Sonys holografischer Optik-Technologie und besteht aus zwei Komponenten. Der optische Teil verwendet Microdisplay-Technik mit Projektionsoptik, um Bilder und Text auf ein holografisches Waveguide-Display zu projizieren. Das Waveguide-Display ist aus einer dünnen, transparenten Glasplatte hergestellt und überträgt das im optischen Teil aufbereitete Licht als virtuelles Bild auf die Augen des Trägers. Zusammen mit einer Schutzbeschichtung beträgt die Gesamtdicke der Gläser nur 3,14 mm.

Als Display-Kit ist das SED-100A für sofortige Integration und schnelle Serienproduktion optimiert und umfasst das Display und den Treiber-Chip. Das zusätzlich erhältliche Entwicklungs-Kit lässt sich für das Prototyping mit Referenzdesigns und für die Hard- und Software-Evaluierung in kundenspezifischen AR-Entwicklungsprojekten nutzen. Es enthält ein monokulares Display und einen Controller-Puck zur Evaluation. Zur Verfügung stellt es eine Vielzahl von Entwicklungsdaten, etwa 3D-Modelldateien, Design-Richtlinien, BoMs, PCB-Designs, Firmware-Quellcodes sowie Code-Beispiele für Android und Linux.