Harting investiert 8 Mio. Euro in seine Firmenzentrale in Espelkamp Harting: 16,5 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr

Philip Harting, Margrit Harting, Maresa Harting-Hertz und Dietmar Harting (v.l.n.r.) auf der Bilanzpressekonferenz der Harting-Technologiegruppe in Espelkamp
Philip Harting, Margrit Harting, Maresa Harting-Hertz und Dietmar Harting (v.l.n.r.) auf der Bilanzpressekonferenz der Harting-Technologiegruppe in Espelkamp

Die Harting-Technologiegruppe mit Sitz im ostwestfälischen Espelkamp hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. Oktober bis 30. September) einen Umsatz von 481 Mio. Euro erzielt, 16,5 Prozent mehr als die im Vorjahr erwirtschafteten 413 Mio. Euro.

»Wir hatten uns viel vorgenommen für das Geschäftsjahr, und wir haben unsere eigenen Erwartungen übertroffen«, erläuterte Dietmar Harting, persönlich haftender Gesellschafter, auf der Bilanzpressekonferenz des Familienunternehmens in Espelkamp. Als »besonders erfreulich« wertete Dietmar Harting die Entwicklung in Deutschland, wo der Umsatz um 24,0 Prozent zunahm und sich auf insgesamt 181 Mio. Euro belief nach 146 Mio. im Vorjahr. In Europa ohne Deutschland stieg der Umsatz von 140 auf 163 Mio. Euro und damit um 16,4 Prozent. In der Region Americas (USA, Südamerika und Kanada) betrug der Umsatz 44 Mio. Euro, was eine Steigerung um 18,9 Prozent gegenüber den 37 Mio. Euro des Vorjahres bedeutet. Auch in Asien legte der Umsatz zu, und zwar um 4,5 Prozent von 89 auf 93 Mio. Euro.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat Harting weltweit 301 neue Stellen geschaffen, von denen der weitaus überwiegende Teil im Landkreis Minden-Lübbecke entstanden ist. Zum Stichtag 30.9.2011 beschäftigte das Unternehmen insgesamt weltweit 3394 Mitarbeiter.

An den Standorten im Kreis Minden-Lübbecke hat Harting mittlerweile 1872 Mitarbeiter unter Vertrag, 212 mehr als im Vorjahr. In den weltweiten Tochtergesellschaften stieg die Zahl der Beschäftigten von 1433 auf 1522. Der Aufbau fand hauptsächlich in der Fertigung sowie in Forschung und Entwicklung statt. In den ausländischen Gesellschaften schuf Harting hauptsächlich in der Produktion neue Stellen, um, wie Dietmar Harting betonte, »der konstant steigenden Nachfrage nach Harting-Lösungen vor Ort nachkommen zu können«.

Im jetzt laufenden Geschäftsjahr investiert Harting insgesamt mehr als 8 Mio. Euro in den Neubau eines Qualitäts- und Technologie-Centers, das im Herzen des Werksgeländes in Espelkamp entstehen wird. Das etwa 3500 qm große Gebäude lehnt sich architektonisch an die bestehende Gebäudestruktur an. In ihm werden die Mitarbeiter des Zentralbereichs Qualität und Technologie tätig sein, deren Aufgaben sich von der Entwicklung gänzlich neuer Technologien bis hin zur Produktqualifikation, also dem Test, der Analyse und der Freigabe von Produkten im eigenen zertifizierten Labor, erstrecken.

Für das kommende Jahr hat sich die Harting-Technologiegruppe zum Ziel gesetzt, die weltweiten Umsätze auf dem derzeit hohen Niveau zu stabilisieren.