Vision Components Hardware und Software für Bildverarbeitungs-OEMs

Vision Components präsentiert einen neuen 3D-Lasersensor, der zusätzlich 2D-Bilder verarbeiten kann, und Embedded-Vision-Systeme mit neuen Bildsensoren.
Vision Components hat einen neuen 3D-Lasersensor, der zusätzlich 2D-Bilder verarbeiten kann, und Embedded-Vision-Systeme mit neuen Bildsensoren vorgestellt.

Vision Components hat auf der embedded world an zwei Messeständen neue Software- und Hardware-Produkte für Bildverarbeitungs-OEMs präsentiert.

Am Hauptstand des Unternehmens drehte sich alles um die Embedded-Vision-Systeme der VC-Z-Baureihe. Für sie gibt es jetzt eine noch größere Auswahl von CMOS-Sensoren, etwa aus der Sony-Pregius-Serie. Bei der Integration erreicht Vision Components hohe Taktraten, etwa 88 Frames/s bei Auflösungen bis 3,2 MPixel oder 170 Frames/s bei 1,6 MPixel. Darüber hinaus stehen alle VCnanoZ-Kameras ab sofort optional mit applikationsspezifischer LED-Beleuchtung im Standardgehäuse bereit.

Der neueste Embedded-Laserprofilsensor war ebenfalls als Exponat zu sehen. Dank der von Vision Components entwickelten Ambient-Light-Suppression-Technology ermöglicht er Messungen bei Umgebungslichtstärken von bis zu 100.000 Lux. Der Profilsensor umfasst ein Zynq-Modul von Xilinx, ein System-on-Chip (SoC), in dessen integriertem FPGA die komplette Berechnung der 3D-Daten abläuft. Der zusätzlich vorhandene ARM-Prozessor mit 2 × 866 MHz Taktrate lässt sich für andere anwendungsspezifische Aufgaben wie die Grauwertanalyse frei programmieren und ermöglicht so zusätzliche Prüfungen in 2D. Außerdem wird eine Fahrzeugtypenerkennung auf Basis von Deep-Learning-Algorithmen demonstriert. Sie ist stand-alone oder mit der Software Carrida für die automatische Nummernschilderkennung (ALPR/ANPR) verwendbar, um die Erkennungsgenauigkeit zu erhöhen.

An einem zweiten Stand zeigte Vision Components seine neuen MIPI-Kameramodule für diverse CPU-Boards. Die kompakten Platinen richten sich vornehmlich an neuartige Applikationen mit vielen Kameras, etwa Smart City, Fahrerassistenzsysteme, Drohnen und Medizintechnik. Die MIPI-Module lassen sich aktuell an über 20 CPU-Boards verschiedener Hersteller anschließen, unter anderem alle Raspberry-Pi-Boards, alle 96Boards, Nvidia TX1 und TX2 sowie weitere Boards mit i.MX6/i.MX8. Sie sind bereits mit verschiedenen hochauflösenden Global-Shutter- und Rolling-Shutter-CMOS-Bildsensoren verfügbar; das Unternehmen wird die Baureihe aber weiter ergänzen. Die MIPI-Kameramodule sind eine kostengünstige Alternative zu Embedded-Vision-Systemen. Die Platinen zeichnen sich durch hohe Verarbeitungsqualität aus: Sie sind robust und für gute Wärmeableitung und geringes Rauschen konstruiert. Für eine einfache Verarbeitung enthalten sie vorgefertigte Befestigungsbohrungen und Präzisionspassungen.