Industrie 4.0 und KI als ein System Hannover glänzt mit »German Engineering«

Viel Neues bei der Hannover-Messe selbst

Insgesamt waren auf der Hannover-Messe 2019 rund 6500 Aussteller und 215.000 Besucher aus aller Welt vertreten. Fast 40 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Für 2020 (vom 20. bis 24. April, mit Indonesien als Partnerland) stehen bei der Hannover-Messe einige Änderungen ins Haus: Um, wie es hieß, die eigene Spitzenposition im Zeitalter der Digitalisierung weiter auszubauen, will sich die Messe von 2020 an noch stärker als bisher auf die Transformation der Industrie fokussieren. »Wir werden die Marke weiter stärken und daher die bisherigen Submarken in der Dachmarke Hannover-Messe integrieren und aufgehen lassen«, erläutert Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Messe AG. »Außerdem schaffen wir mit einer neuen Geländebelegung Raum für Wachstum.« Auch die Themen der Intralogistik-Messe CeMAT sollen als Säule und Ausstellungsbereich unter der Dachmarke Hannover-Messe integriert werden.

Inhaltlich gliedert sich die Hannover-Messe künftig in sieben Ausstellungsbereiche, die alle Kernsegmente der Veranstaltung widerspiegeln: Im Bereich „Future Lab“ (ab 2020 in den Hallen 21 und 24) stehen Forschung und Entwicklung, Startups, Emerging Technologies, Innovationskultur und die Zukunft der Arbeit auf der Agenda. Der Ausstellungsbereich „Automation, Motion & Drives“ (ab 2020 in den Hallen 2 bis 13) umfasst unter anderem die Themen Fabrik-, Prozess- und Energieautomatisierung sowie Antriebs- und Fluidtechnik, Robotik, industrielle Sensorik und Bildverarbeitung, Stromübertragung, Transformatoren, Energieführung sowie Logistikautomatisierung und Lagertechnik.

Die „Digital Ecosystems“ rücken in das Zentrum des Messegeländes (ab 2020 in den Hallen 14 bis 17). Dort dreht sich alles um die digitale Vernetzung und Anwendungen für Industrie mit den Themen Unternehmens-Software, PLM, MES, Logistics-IT, digitale Plattformen und Cloud-Lösungen, IT-Security, Augmented & Virtual Reality, Energie-Management-Lösungen, künstliche Intelligenz sowie 5G-Infrastruktur. Auf die Versorgung von Industrieanlagen und angeschlossener Mobilitätsinfrastruktur, besonders mit elektrischer Energie, konzentriert sich der Bereich „Energy Solutions“. Im Einzelnen geht es um Stromerzeugung, Stromübertragung, Strom-, Wärme- und Kälteversorgung sowie um die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge (ab 2020 in den Hallen 11, 12, 13, 27).

Der Ausstellungsbereich „Logistics“ wird zweijährlich ausgerichtet und umfasst Förder- und Lagertechnik, Lager- und Betriebseinrichtungen, Flurförderzeuge und Zubehör, fahrerlose Transportsysteme, Verpackung und Logistikdienstleistungen (ab 2020 in den Hallen 2, 3 und 4). Jährlich dagegen werden sich künftig auch in den anderen Ausstellungsbereichen Logistikthemen wiederfinden – vor allem die Themen Logistikautomatisierung sowie Digital Logistics, die damit das jährliche Portfolio der Hannover-Messe um dieses Thema erweitern. Zukunftsthemen wie Leichtbau und Additive Manufacturing, Oberflächentechnik, materialspezifische Komponenten, Fügetechniken und Engineering-Dienstleistungen bildet die Hannover-Messe im Ausstellungsbereich „Engineered Parts & Solutions“ ab (ab 2020 in den Hallen 19, 20, 22, 23).

Der zweijährlich stattfindende Ausstellungsbereich „Compressed Air & Vacuum“ zeigt Druckluft- und Vakuumtechnik für sämtliche industriellen Prozesse (ab 2020 in der Halle 26).