Kuka und T-Systems kooperieren Gemeinsames Digitalisierungspaket für KMU

Frank Strecker (links) und Michael Otto (rechts) unterzeichneten am 30. Juli in Augsburg eine Vereinbarung von Kuka und T-Systems.
Frank Strecker (links) und Michael Otto (rechts) unterzeichneten am 30. Juli in Augsburg eine Vereinbarung von Kuka und T-Systems.

Um kleine und mittelgroße Unternehmen fit für die Digitalisierung zu machen, haben der Automatisierungstechnik-Hersteller Kuka und der IT-Dienstleister T-Systems jetzt eine Partnerschaft geschlossen. Gemeinsam schnüren sie ein Lösungspaket für die digitalisierte Fertigung.

Auch angesichts der Coronavirus-Pandemie setzen kleine und mittelgroße Unternehmen der Fertigungsindustrie verstärkt auf Automatisierung und Digitalisierung. Kuka und T-Systems bieten daher produzierenden KMU jetzt digitale Lösungspakete an. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten hochrangige Vertreter von Kuka und T-Systems am 30. Juli in Augsburg: Michael Otto, Chief Sales Officer bei Kuka Robotics, Frank Strecker, SVP Public Cloud Managed Services bei T-Systems, Robert Kamischke, Director Digital Services bei Kuka, und Thomas Weber, VP Platform as a Service bei T-Systems.

Mittels Robotern und passender Software lassen sich viele Aufgaben automatisieren – von kleinen Fertigungszellen bis hin zu ganzen Produktionslinien, und zwar in fast allen Branchen. »Durch unsere digitalen Services werden analoge Roboter intelligent«, sagt Michael Otto. »Kunden können von einer konsequenten Datenerfassung und -verarbeitung profitieren. Die Informationen lassen sich analysieren und verarbeiten, um ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden und die Verfügbarkeit der Anlagen zu maximieren.«

Gleichzeitig Roboter in die IT-Infrastruktur zu integrieren und digitale Services anzubinden, stellt viele Kunden vor Probleme. Kleinen und mittelgroßen Unternehmen fehlt es häufig an Ressourcen und Know-how. Mit seinem „Edge“-Portfolio will T-Systems dieses Problem lösen: Das Unternehmen bietet sämtliche IT-Dienstleistungen aus einer Hand. Hierzu gehören Server, Integration, Wartung und Support sowie Absicherung. »Roboter sowie IT-Hardware und -Dienstleistungen verschmelzen so zu einer Einheit, die sich leicht integrieren und effizient nutzen lässt«, hieß es.

»Um die Gesamtanlageneffizienz einer Automatisierungslösung maßgeblich zu steigern, bedarf es einer leistungsfähigen IT an der Edge«, erläutert Frank Strecker. »Bei vielen Kunden stehen Infrastruktur und digitale Services aber nicht im Zentrum des Handelns. Diese Lücke schließt nun T-Systems mit Edge IT, Managed Services und Datensicherheit.« Konkret bedeutet das für die Kunden: Kuka und T-Systems liefern für den Fertigungsbetrieb die Roboter und ein digitales Komplettpaket, das aus modularer Hardware sowie flexibel wählbaren digitalen und Managed Services besteht. Dies soll IT-Abteilungen entlasten und für einen schnellen Return on Investment sorgen.

Sämtliche Daten werden in der lokalen IT-Infrastruktur der Kunden verarbeitet. Auf Wunsch sind auch Cloud-Anbindungen möglich. »Mit den Edge-Services sorgen wir gemeinsam mit Kuka für sichere und passgenaue Automatisierungslösungen gemäß den Bedürfnissen unserer Kunden«, betont Frank Strecker.

Unternehmen können so Automatisierungslösungen zu genau planbaren Kosten einsetzen. Auch für Firmen, die bereits Roboter nutzen, bieten sich die Edge-Lösungen von T-Systems an. Auf Projektbasis oder auch produktbezogen lässt sich die Fertigung ganz oder in Teilen automatisieren und digitalisieren. Offen ist die Partnerschaft auch für Systemintegratoren: Sie können eigene Services in den Edge-Servern integrieren, was die Kosten für Wartung und Management senkt.