Engineering-Framework für den gesamten Automatisierungsprozess Erstes firmeneigenes Konfigurations-Tool

Wolfgang Seel, Vipa: »Das Tool bildet den gesamten Automatisierungsprozess durchgängig von der Hardware-Konfiguration über Kommunikation und Programmierung bis hin zur Visualisierung ab.«
Wolfgang Seel, Vipa: »Das Tool bildet den gesamten Automatisierungsprozess durchgängig von der Hardware-Konfiguration über Kommunikation und Programmierung bis hin zur Visualisierung ab.«

Vipa bietet jetzt ein eigenes Entwicklungswerkzeug zur Konfiguration seines Hardware-Portfolios von I/O-Modulen über Steuerungen bis hin zur Visualisierung. Auf der SPS IPC Drives ist das Engineering-Tool erstmals zu begutachten.

»Das 'Speed7 Studio‘ genannte Tool bildet den gesamten Automatisierungsprozess durchgängig von der Hardware-Konfiguration über Kommunikation und Programmierung bis hin zur Visualisierung ab, und zwar unter besonderer Berücksichtigung von Anwenderfreundlichkeit und Effizienz«, erläutert Geschäftsführer und Firmengründer Wolfgang Seel. »Intuitive Bedieneroberflächen erlauben ohne Umwege den sofortigen Einstieg in die verschiedenen Module - zusätzliche Tools von Fremdanbietern für die Hardware-Konfiguration, die Programmierung, die Vernetzung der diversen Feldbusse oder die Visualisierung und Bedienung der Anlagen werden damit überflüssig.«

Entwickelt wurde das Engineering-Framework mittels .NET 4.0 und vektorgestützter User-Interface-Visualisierung mit Windows Presentation Foundation. Hardware-Konfiguration, Vernetzung, Programmierung und Visualisierung nutzen eine zentrale SQL-Server-basierte Datenbank, die es ermöglicht, später Multi-User-Projekte und Versionsverwaltung durchzuführen.

Per Drag & Drop lassen sich Vipa-Steuerungen, die beispielsweise Speed-Bus, EtherCAT oder Profinet enthalten, sowie alle »Speed7«-CPUs, Kommunikationsprozessoren oder »SLIO«-I/Os mit allen Vipa-spezifischen Parametern konfigurieren, wobei automatisch die zugehörigen Variablen in der CPU erstellt werden. Dabei setzt die Konfiguration der Vernetzungen über Profibus, Profinet, EtherCAT und Standard-Ethernet mit »Speed7 Studio« keine feldbusspezifischen Kenntnisse voraus. Vielmehr stellt das Tool verschiedene Gerätevorlagen zur Verfügung, mit denen sich die Vernetzung grafisch konfigurieren lässt. Außerdem können die Nutzer eine Visualisierung auf Web-Basis erstellen. Hierzu steht ein SVG-Grafikeditor (Scalable Vector Graphics) bereit, mit dem die einzelnen Seiten erstellt werden. Vorgefertigte Elemente aus einer Bibliothek vereinfachen die Gestaltung. Die zentrale Datenhaltung in »Speed7 Studio« erlaubt ebenso problemlos den Zugriff auf alle Variablen der Steuerung.