Bildverarbeitungs-Konjunktur EMVA: Bildverarbeiter zuversichtlich für 2013

Antworten auf die Frage: Wird der Gesamtumsatz der europäischen Bildverarbeitungsbranche 2013 gegenüber dem Vorjahr steigen, sinken oder stagnieren?
Antworten auf die Frage: Wird der Gesamtumsatz der europäischen Bildverarbeitungsbranche 2013 gegenüber dem Vorjahr steigen, sinken oder stagnieren?

Für das Jahr 2013 hegt die europäische Bildverarbeitungs-Branche insgesamt positive Geschäftserwartungen. Dies ergab eine im Oktober durchgeführte Blitzumfrage der European Machine Vision Association (EMVA).

Wie die Auswertung der Daten zeigte, rechnen 56 Prozent der Befragten damit, ihren Umsatz im kommenden Jahr um mehr als 5 Prozent zu steigern. Weitere 13,3 Prozent erwarten, dass sie ihren Umsatz um bis zu 5 Prozent erhöhen. Lediglich acht Prozent der Befragten prognostizieren für 2013 einen Umsatzrückgang.

Nach der Entwicklung der Gesamtbranche gefragt, meinte eine Mehrheit von 53,3 Prozent, der Gesamtumsatz der europäischen Bildverarbeitungsindustrie werde im kommenden Jahr steigen. Ein gutes Drittel der Befragten (34,7 Prozent) erwartet eine Umsatzstagnation, während lediglich 12 Prozent von einem Rückgang des Branchenumsatzes ausgehen. Damit ist die Branchenerwartung für 2013 sogar positiver als für das laufende Jahr.

Was die Umsatzentwicklung der einzelnen Produkttypen angeht, wird den komplexen Bildverarbeitungssystemen die größte Umsatzsteigerung zugetraut: 64 Prozent der Befragten glauben, dass applikationsspezifische und konfigurierbare Vision-Systeme nächstes Jahr mehr Umsatz generieren als 2012; nur jeweils acht Prozent glauben an einen Rückgang oder eine Stagnation. 53,3 Prozent der Teilnehmer denken, dass die Umsätze mit Smart Cameras, Kompaktsystemen und Vision-Sensoren ebenfalls steigen; lediglich acht Prozent glauben, dass die Umsätze in dieser Produktgruppe im nächsten Jahr sinken.

In der Produktkategorie der Bildverarbeitungskomponenten erwarten 53,3 Prozent der Befragten, dass die Umsätze mit Kameras im kommenden Jahr steigen. 21,3 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Umsätzen, und eine Minderheit von 6,7 Prozent der Teilnehmer geht von sinkenden Kameraverkäufen im nächsten Jahr aus.