Beckhoff präsentiert seine zweite Generation modularer Embedded-PCs Embedded-PCs von Beckhoff mit Mehrkern-CPUs und PCI Express

Die Embedded-PCs der Serie CX2000 von Beckhoff eignen sich für SPS, NC und CNC.
Die Embedded-PCs der Serie CX2000 von Beckhoff eignen sich für SPS, NC und CNC.

Bei den Embedded-PCs der Baureihe CX2000 handelt es sich um die zweite Generation der vom Hersteller Beckhoff Automation 2002 in den Markt eingeführten Embedded-PC-Familie. Auf der SPS/IPC/Drives stellt das Unternehmen die drei Geräte CX2020, CX2030 und CX2040 vor.

Die Modelle CX2030 und CX2040 bieten Mehrkern-Prozessoren von Intel mit der neuen, in einem 32-nm-Prozess gefertigten »Sandy-Bridge«-Mikroarchitektur: Während die Version CX2030 einen »Core-i7«-Zweikern-Baustein mit 1,5 GHz Taktrate eingebaut hat, ist die Variante CX2040 sogar mit einem »Core-i7«-Vierkern-Chip mit 2,1 GHz Taktfrequenz ausgestattet. Die Ausführung CX2020 wiederum verfügt über einen Strom sparenden 1,4-GHz-Einkern-Prozessor des Typs »Celeron«, der einen lüfterlosen Betrieb ermöglicht. Das Betriebssystem profitiert vom integrierten Grafikkern der Mehrkern-Prozessoren sowie von schnellem DDR3-Speicher.

Dank ihrer Mehrkern-Prozessoren decken die Embedded-PCs CX2030 und CX2040 auch Leistungsbereiche ab, die bislang den Industrie-PCs von Beckhoff vorbehalten waren. Die Mehrkernfähigkeit der Geräte zielt auf den Einsatz mit Beckhoffs Automatisierungs-Software »TwinCAT 3« ab. In diesem Fall lässt sich nicht nur das Betriebssystem, sondern auch die Echtzeitsteuerung auf verschiedene Kerne verteilen. Ein weiteres wichtiges Merkmal der neuen Embedded-PC-Serie ist der interne Erweiterungsbus auf PCI-Express-Basis, mit dem die Systemschnittstellen mit der vollen Bandbreite einer PCI-Express-Lane angebunden sind.

Wie die Embedded-PCs der ersten Generation bestehen die CX2000-Geräte aus einzelnen Komponenten, die der Anwender separat bestellen und im Feld durch einfaches Zusammenstecken montieren kann. Das Gehäusekonzept kombiniert einen metallischen Grundkörper mit Fronten aus abschirmendem Spezialkunststoff.

Das CPU-Grundmodul der neuen CX-Baureihe hat stets einen DVI-Port sowie vier USB- und zwei Ethernet-Ports. Ein ab Werk belegbarer interner Slot kann als »Magic Interface« eine große Vielfalt an Schnittstellentypen optional ausführen: Möglich sind sowohl Feldbus-Master- und -Slave-Ausführungen, etwa für EtherCAT (Slave), Profinet, EtherNet/IP, Profibus, CANopen und DeviceNet, als auch serielle Schnittstellen (RS-232/RS-422/RS-485).

Die Modularität der CX2000-Geräte auf der linken Seite des CPU-Grundmoduls beruht auf PCI Express als Bussystem mit einer Bandbreite von 5 GTransfers/s pro PCI-Express-TX/RX-Kanal. Dies ermöglicht den Anschluss vielfältiger Schnittstellen; so lassen sich bis zu vier Module mit jeweils zwei unabhängigen 1-GBit-Ethernet-Ports anschließen - oder bis zu acht serielle Schnittstellen, die jeweils paarweise als RS-232 oder RS-422/RS-485 ausgeführt sind. Auch die Anzahl möglicher USB-Schnittstellen lässt sich vervielfachen: Pro Modul können vier USB-2.0-Schnittstellen angeschlossen werden.

Beckhoffs Embedded-PCs kombinieren standardisierte PC-Technik mit spezifischen Eigenschaften zu einer industriellen Steuerung. Auf der Hardware-Seite unterstützen die Geräte der CX2000-Baureihe die Busklemmen und EtherCAT-Klemmen des Unternehmens uneingeschränkt. Neu ist die automatische Erkennung des jeweiligen I/O-Systems im Netzteilmodul. Auf der Software-Seite bleibt auch die neue CX-Generation bei der ausschließlichen Unterstützung von Microsoft-Betriebssystemen, in Form von Windows Embedded Standard 7 oder - je nach Verfügbarkeit - Windows 8.

SPS/IPC/Drives, Halle 7, Stand 406