Software AG stellt »Cumulocity IoT« vor Cumulocity-Cloud und Software-AG-Lösungen vereint

Dr. Wolfram Jost, Software AG: »‚Cumulocity IoT‘ bietet Unternehmen bei IoT-Implementierungen die optimale Balance zwischen Risiko und Innovation.«
Dr. Wolfram Jost, Software AG: »‚Cumulocity IoT‘ bietet Unternehmen bei IoT-Implementierungen die optimale Balance zwischen Risiko und Innovation.«

Knapp ein halbes Jahr nach der Übernahme des vor allem durch seine Cloud bekannten Düsseldorfer IoT-Lösungsanbieters Cumulocity hat die Software AG »Cumulocity IoT« vorgestellt, eine IoT-Lösung, die sowohl als leicht bedienbare Einstiegslösung dienen als auch höhere IoT-Anforderungen erfüllen soll.

Als Cloud-basierte Plattform soll „Cumulocity IoT“ den Anforderungen des Marktes nach einer leicht bedienbaren IoT-Einstiegslösung entsprechen, Unternehmen aber auch bei komplexer werdenden IoT-Anforderungen unterstützen. Jüngste Marktanalysen zeigen laut Software AG, dass fast 90 Prozent der befragten Führungskräfte der Meinung sind, das Industrial Internet of Things (IIoT) sei kritisch für den Erfolg ihres Unternehmens; allerdings haben nur 16 Prozent eine umfassende IIoT-Roadmap. Die Self-Service-Lösungen von „Cumulocity IoT“ sollen diese Lücke schließen. Darüber hinaus soll „Cumulocity IoT“ Unternehmen befähigen, eigene IoT-Anwendungen und -Lösungen zu entwickeln sowie Kunden, Partner und Lieferanten mit kollaborativen digitalen Geschäftsmodellen und „smarten“ Produkten und Services zu unterstützen.

„Cumulocity IoT“ lässt sich als Cloud-(SaaS/PaaS), Edge- oder On-Premise-Implementierung betreiben und bietet Kunden eine große Wahlfreiheit bei Design, Entwicklung, Implementierung und Erweiterung unternehmensweiter IoT-Lösungen. Es umfasst eine Reihe vorkonfigurierter Lösungen, etwa Condition Monitoring, Predictive Maintenance und Track & Trace, sowie Funktionen für das Management von Geräten und Sensoren. Auf diese Weise verbindet es IT und Operational Technology (OT). Die Flexibilität von „Cumulocity IoT“ ermöglicht Unternehmen, IoT-Innovationen in dem von ihren Kunden vorgegebenen Tempo voranzutreiben: von der Rationalisierung von Geschäftsprozessen über die Intensivierung der Kundenkontakte und die Verbesserung der Kundenbindung bis hin zur Bereitstellung der digitalen Geschäftsmodelle und der intelligenten Produkte und Services, die im Zeitalter der Digitalisierung erforderlich sind.

„Cumulocity IoT“ vereint die „Digital Business Platform“ und die ursprüngliche „Cumulocity IoT Platform“ zu einem einheitlichen, umfassenden Angebot. Die Plattform nutzt in vollem Umfang die Integrations-, Geschäftsprozess-, Analyse- und Machine-Learning-Funktionen der Software AG. Ihre Features umfassen Device-, Cloud- und Enterprise-Integration, Streaming und Predictive Analytics sowie strategische IoT-Szenarioplanung (mit Modellierung der Auswirkungen des IoT auf vorhandene Geschäftsprozesse).

„Cumulocity IoT“ soll die Anforderungen zweier unterschiedlicher Gruppen innerhalb des IoT-Ecosystems erfüllen: von Unternehmen, die mit dem IoT ihre eigenen Produkte und Services verbessern, sowie von IoT-Service-Providern, die IoT-Angebote entwickeln und vermarkten.

»‚Cumulocity IoT‘ ist insofern einzigartig, als es Unternehmen erlaubt, schnell zunächst begrenzte Cloud-basierte IoT-Projekte umzusetzen«, erläutert Dr. Wolfram Jost, Chief Technology Officer der Software AG. »Wenn die Projekte komplexer werden und die Anforderungen steigen, wächst die Plattform dann mit. ‚Cumulocity IoT‘ bietet Unternehmen bei IoT-Implementierungen die optimale Balance zwischen Risiko und Innovation, in ihrem Tempo, nach ihren Vorstellungen.«

Erst vor kurzem hat die Software AG das IoT-Joint-Venture Adamos bekanntgegeben, eine strategische IoT-Allianz mit den Maschinenbau-Unternehmen Dürr, Zeiss, DMG Mori und ASM. »Ziel der Allianz ist die Etablierung globaler Branchenstandards für den Maschinenbau, die technisch auf ‚Cumulocity IoT‘ beruhen«, kommentiert Jost. »Die Partner von Adamos und ihre Kunden werden eine umfassende IoT-Plattform nutzen können, und zwar zu einem Bruchteil der Kosten für selbst entwickelte Lösungen.«