Von 1D- zu 2D-Codes - von Laserscannern zu bildverarbeitenden Codelesern Cognex: Bilderfassung und Auswertung auf einem Chip

Über einen Autofokus auf Basis einer Flüssigkristalllinse verfügt der Codeleser »DataMan 500« von Cognex.
Über einen Autofokus auf Basis einer Flüssigkristalllinse verfügt der Codeleser »DataMan 500« von Cognex.

Weil 2D-Codes immer häufiger zum Einsatz kommen und die Leseleistung bildverarbeitender Codeleser auch bei 1D-Strichcodes höher ist als die von Laserscannern, liegen die bildverarbeitenden Geräte im Trend. Cognex hat daher den bildgestützten Codeleser »DataMan 500« vorgestellt, der mit hoher Leserate und Zuverlässigkeit sowie Echtzeit-Visualisierung aufwartet.

»Laserscanner stellen nach wie vor den größten Anteil der eingesetzten 1D-Strichcodeleser, werden aber immer schneller von bildgestützten Strichcode-Lesegeräten abgelöst«, erläutert Torsten Zöller, European Marketing Communication Manager von Cognex. »Diese erreichen im Gegensatz zu Laserscannern auch bei beschädigten, verzerrten, unscharfen oder kontrastarmen Codes eine hohe Leseleistung. Zudem können sie 2D-Codes wie Data-Matrix- und QR-Codes lesen, die heutzutage in fast jeder wichtigen Branche eingesetzt werden.«

Im »DataMan 500« übernimmt ein VSoC (Vision System on a Chip) die Bilderfassung und die komplette Auswertung in Echtzeit. Deshalb und weil das Gerät die Code-Lese-Software »IDMax« von Cognex integriert hat, erfasst und analysiert es bis zu 1000 Frames/s und liest sämtliche Codes - sowohl 2D-Codes wie etwa Data-Matrix- und QR-Codes (Quick Response) als auch mehrere Codes im gleichen Bild - unabhängig von deren Ausrichtung. Seine Visualisierungs-Funktion zeigt den Anwendern genau das, was es selbst »sieht«, und zwar entweder in Echtzeit auf einem Monitor oder zu einem späteren Zeitpunkt mittels der Bildarchivierung.

Der Codeleser bietet Auto-Trigger und Autofokus sowie eine Rückmeldefunktion für fehlerhafte Lesevorgänge. Seine Grundausführung unterstützt sowohl Standard-C-Mount-Objektive als auch Objektive mit Flüssigkristalllinse. Die dynamische Fokussierung auf Basis der Flüssigkristalllinse funktioniert auf zwei Arten: Anwender können entweder einen Arbeitsbereich definieren, den die Linse kontinuierlich durchläuft, oder einen externen Abstandssensor hinzuziehen, der die Höhe des Objekts misst, woraufhin die Linse auf die ideale Fokusposition einrastet.

Dank PoE (Power over Ethernet) benötigt der »DataMan 500« nur ein einziges Kabel für Daten und Strom. Das Gerät verfügt über einen RS-232-Anschluss und mehrere E/A-Stellen für die Integration in bestehende Systeme. Für Applikationen mit großem Bildfeld oder mehrseitiges Scannen lassen sich mehrere Exemplare miteinander verknüpfen. Bewegliche Teile sind im Gerät nicht verbaut. Anwenden lässt es sich sowohl in der Fertigung als auch in Logistik, Postwesen und Einzelhandel.