Fairchild Imaging / Eureca Messtechnik CMOS-Bildsensoren mit besonders leistungsfähiger A/D-Wandlung

Die neuen sCMOS-2.0-Bildsensoren, die im deutschsprachigen Raum exklusiv von Eureca vertrieben werden, verbinden einen weiten Dynamikumfang mit hoher Lichtempfindlichkeit und verbesserter Rauschstatistik.
Die neuen sCMOS-2.0-Bildsensoren, die im deutschsprachigen Raum exklusiv von Eureca vertrieben werden, verbinden einen weiten Dynamikumfang mit hoher Lichtempfindlichkeit und verbesserter Rauschstatistik.

Durch hohe Lichtempfindlichkeit und weiten Dynamikbereich bei gleichzeitiger Rauschminimierung zeichnen sich Fairchild Imagings »scientific«-CMOS-Bildsensoren (sCMOS) der zweiten Generation aus. Rund 4000 auf dem Chip integrierte A/D-Wandler machen dies möglich.

Für qualitativ hochwertige Nachtaufnahmen ganz ohne Bildverstärker sorgt die zweite Generation der vom US-Kamerakomponentenhersteller Fairchild Imaging produzierten sCMOS-Bildsensoren. »Die Rauschstatistik wurde bei den hochempfindlichen Sensoren signifikant verbessert und der abbildbare Dynamikbereich so stark vergrößert, dass sie auch Zwielicht- oder Aufblendsituationen differenziert erfassen können«, erläutert Karsten Sengebusch, einer der Geschäftsführer des Optoelektronik-Spezialisten Eureca Messtechnik, der schon an der Entwicklung des ursprünglichen sCMOS von Fairchild Imaging beteiligt war und auch den Vertrieb des Nachfolgers unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernommen hat. »Zudem macht die hohe Lichtempfindlichkeit einen Bildverstärker entbehrlich.« Durch die neuen Features in Verbindung mit niedrigen Fertigungskosten eignen sich die Sensoren nicht mehr nur für die Wissenschaft, sondern auch für die industrielle Überwachung, die Sicherheitstechnik oder die kommerzielle Foto- und Videotechnik.

»Mit den ersten sCMOS-Sensoren gelang es Fairchild Imaging und Eureca vor rund drei Jahren, die bisher maßgeblichen CCD-Sensoren qualitativ zu übertreffen«, betont Karsten Sengebusch. »Durch die gleichzeitige Digitalisierung Tausender Pixel und speziell angepasste Halbleiterstrukturen ließ sich das Ausleserauschen unter die entsprechenden Werte der besten CCDs reduzieren.« Seither hat sich diese Bildgebungstechnik vor allem in der Wissenschaft weltweit etabliert. Die sCMOS-2.0-Versionen gehen noch einen Schritt weiter: Der neue »Hawkeye CIS 1910F« mit einem aktiven Bildbereich von 1920 x 1080 Pixel bei 6,5 x 6,5 µm Pixelgröße beispielsweise verbindet eine hohe Quantenausbeute mit einer hohen Empfindlichkeit, einem geringen Dunkelstrom sowie einem Ausleserauschen von annähernd einem Elektron (rms). »Der Sensor übertrifft damit die Werte herkömmlicher CCD-Bausteine und liefert auch bei sehr wenig Licht eine Bildqualität, die sich mit Aufnahmen konventioneller Kamerasysteme mit Bildverstärker messen kann«, führt Karsten Sengebusch aus.