Trends in der IBV Bildverarbeitung in automatisierte Prozesse integrieren

Etiketten-Verarbeitungssystem Omega SRI mit integriertem Inspektionssystem von AB Graphic International
Etiketten-Verarbeitungssystem Omega SRI mit integriertem Inspektionssystem von AB Graphic International

Die industrielle Bildverarbeitungstechnik, früher eher stand-alone konzipiert, wird immer fester in automatisierten Produktionsprozessen integriert – teilweise in Form von Embedded-Vision-Systemen, teilweise direkt in der Steuerung. Vier Stufen der Integration lassen sich dabei unterscheiden.

Bildverarbeitungstechnik hilft Anwendern, die Effizienz ihrer Produktion und die Qualität ihrer Produkte zu verbessern. Sie ermöglicht schnelle und zuverlässige Inspektion rund um die Uhr und wird dadurch zu einem entscheidenden Element der Qualitätskontrolle. Ihr rasanter Fortschritt macht sie immer leistungsfähiger und eröffnet eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten.

Eine wichtige Rolle dabei spielen die stetig steigenden Inspektionsgeschwindigkeiten, 3D-Imaging, Embedded Vision, der Einsatz von Bildverarbeitung im nicht-sichtbaren Spektrum, die Kombination verschiedener Beleuchtungstechniken, die Integration von Deep Learning und Machine Learning sowie die zunehmende Verwendung von Bildverarbeitung in der Robotik. Industrie 4.0, das IoT, Cloud Computing, der breitgefächerte Einsatz künstlicher Intelligenz, maschinelles Lernen und viele andere Techniken stellen Anwender und Entwickler von Bildverarbeitungssystemen vor große Herausforderungen bei der Auswahl des für ihre Applikation am besten geeigneten Systems. Dennoch wird Bildverarbeitung nicht nur in hochautomatisierten Prozessen eingesetzt, sondern auch in manuellen Montageprozessen. In diesem Artikel betrachten wir vier Integrationsstufen für die Einbindung industrieller Bildverarbeitung.