Gemeinsam mit Westermo bildet Korenix jetzt den Geschäftsbereich IDS Beijer Electronics übernimmt Korenix

Bei der Vertragsunterzeichnung: John Lin, Chairman und Mitbegründer von Korenix, und Fredrik Jönsson, President und CEO von Beijer
Bei der Vertragsunterzeichnung: John Lin, Chairman und Mitbegründer von Korenix, und Fredrik Jönsson, President und CEO von Beijer

Der schwedische Beijer-Electronics-Konzern hat seine 37-prozentige Beteiligung an dem taiwanesischen Industriekommunikationstechnik-Hersteller Korenix auf 92 Prozent aufgestockt und damit das Unternehmen so gut wie übernommen.

Wie schon die im Juli 2010 erworbenen 37 Prozent von Korenix hat Beijer die jetzt für 83 Mio. Schwedische Kronen gekauften 55 Prozent in seinen Geschäftsbereich Industrial Data Communications (IDC) integriert. Zu IDC gehört auch der im Dezember 2007 akquirierte schwedische Industriekommunikationstechnik-Hersteller Westermo. Gleich nach dem Kauf der 37-Prozent-Beteiligung hatten Westermo und Korenix eine strategische Partnerschaft in Sachen Produktangebot und Marktaktivitäten ins Leben gerufen.

Korenix erzielte anno 2010 laut vorläufigen Daten einen Umsatz von etwa 60 Mio. Kronen, 57 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009. Das Unternehmen beschäftigt zirka 70 Mitarbeiter, hat seinen Hauptsitz in Taipei und unterhält mehrere Vertriebsniederlassungen in China. Die drei Gründer von Korenix werden im Unternehmen bleiben.

»Wir sehen ein enormes Marktpotenzial in der industriellen Datenkommunikationstechnik«, kommentiert Fredrik Jönsson, President und CEO von Beijer, die Übernahme. »Beijer ist fest entschlossen, auf diesem Gebiet eine weltweit führende Position einzunehmen, und der Erwerb von Korenix ist ein wichtiger Schritt dorthin.«