Gebäudeautomatisierung Beckhoff: I/O-System mit EnOcean-Funktechnik

Sensoren und Aktoren mit EnOcean-Funktechnik lassen sich jetzt in Gebäudeautomatisierungs-Systeme von Beckhoff integrieren: Die EnOcean-Masterklemme KL6581 und das EnOcean-Sender- und -Empfängermodul KL6583 des Unternehmens machen’s möglich.

War bisher nur der Empfang von EnOcean-Daten über den Beckhoff-Wireless-Adapter möglich, so lässt sich jetzt mit der Masterklemme und dem Sender- und Empfängermodul die gesamte EnOcean-Sensorik und -Aktorik anschließen. Die Funksignale haben eine Reichweite von mindestens 30 m, was die Verdrahtung in Gebäuden vereinfacht.

Die EnOcean-Funktechnik ist in Form elektronischer Reihenklemmen in das Beckhoff-Busklemmensystem integriert. Übergeordnete Buskoppler für alle gängigen Feldbus- und Ethernet-Systeme ermöglichen die Anbindung an die überlagerte Steuerung.

Die Masterklemme dient als Bindeglied zwischen den batterielosen Sender- und Empfängermodulen und der Applikation. Anwender können bis zu acht Sender- und Empfängermodule an eine EnOcean-Masterklemme anschließen und so die standardmäßige Reichweite der EnOcean-Funksignale erweitern. Wenn die maximal möglichen acht Teilnehmer angeschlossen werden, ist eine Datenbuslänge vom Master-Modul bis zum letzten Sender- und Empfängermodul von 500 m möglich.

Anschließbar sind die Sender- und Empfängermodule an die Masterklemme über je zwei Drähte für die Spannungsversorgung und den Datenbus. Als Subbus nutzt Beckhoff das CAN-System, weil es die EnOcean-Telegramme ereignisgesteuert weiterleitet.

Das Sender- und Empfängermodul ist in einem runden, 57 mm hohen Gehäuse mit einem Durchmesser von 72 mm untergebracht und lässt sich daher sichtbar im Gebäude installieren. Sowohl die Masterklemme als auch das Sender- und Empfängermodul werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 verfügbar sein.