Umsatzsteigerung um 8 Prozent im Geschäftsjahr 2011 Basler verfehlt neuen Umsatzrekord knapp

Dr. Dietmar Ley, Basler: »USB 3.0 wird am Markt nur Erfolg haben, wenn es einen entsprechenden Standard gibt.«
Dr. Dietmar Ley, Basler: »Unsere vor drei Jahren beschlossene strategische Neuausrichtung mit Fokus auf das Kamerageschäft erweist sich unverändert als erfolgreich.«

Der Bildverarbeitungstechnik-Hersteller Basler AG hat im Geschäftsjahr 2011 insgesamt das Umsatzniveau des Rekordjahres 2008 fast erreicht. Der Bereich »Components« übertraf seinen Rekordumsatz von 2010 erneut, wohingegen das Segment »Solutions« etwas unter dem Umsatzniveau des Vorjahres blieb.

Einen neuen Umsatzrekord verfehlte der Gesamtkonzern nur, weil der Bereich Solutions seit 2008 drei seiner vier Produktsparten verkaufte. Wenn man aus dem Gesamtumsatz von 2008 die drei zwischenzeitlich veräußerten Sparten herausrechnen würde, so hätte sich bereits 2010 ein Umsatzrekord ergeben, der 2011 abermals gebrochen worden wäre.

Der Konzernumsatz nahm im Geschäftsjahr 2011 um 8 Prozent auf 55,1 Mio. Euro zu - im Vorjahr lag er bei 51,0 Mio. Euro, im Krisenjahr 2009 bei 33,7 Mio. Euro und im Rekordjahr 2008 bei 56,5 Mio. Euro. Die Bruttoergebnismarge betrug 44,3 Prozent nach 43,5 Prozent im Vorjahr. Das Vorsteuerergebnis stieg auf 5,6 Mio. Euro (Vorjahr: 5,0 Mio. Euro), so dass die Rendite vor Steuern 10,2 Prozent betrug (Vorjahr: 9,8 Prozent).

Der Geschäftsbereich Components, der das Kerngeschäft mit digitalen Kameras bestreitet, erzielte einen Umsatz von 46,1 Mio. Euro nach 40,7 Mio. Euro 2010, 23,4 Mio. 2009 und 29,7 Mio. 2008. Recht mager fiel dagegen die Bilanz des Geschäftsbereichs Solutions aus - er erwirtschaftete einen Umsatz von 9,0 Mio. Euro nach 10,32 Mio. Euro 2010, 10,28 Mio. 2009 und 26,8 Mio. 2008. »Unsere vor drei Jahren beschlossene strategische Neuausrichtung mit Fokus auf das Kamerageschäft erweist sich damit unverändert als erfolgreich«, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dietmar Ley.

Wegen der zurzeit noch bestehenden Konjunkturrisiken hat sich der Vorstand für eine vorsichtige Prognose entschieden: Er erwartet für das Geschäftsjahr 2012 stabile bis leicht rückläufige Umsatzerlöse innerhalb eines Korridors zwischen 50 und 54 Mio. Euro. Für den Geschäftsbereich Components prognostiziert das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr eine weitere Steigerung, während die Umsätze im Geschäftssegment Solutions wegen der noch schwachen Nachfrage aus der LCD-Industrie unter das Niveau von 2011 sinken sollen. Aufgrund der nachhaltig attraktiven Wachstumschancen im Kamerageschäft will das Unternehmen die Investitionen in den Geschäftsbereich Components mit unverminderter Intensität fortsetzen. Auf der Ergebnisseite plant der Vorstand abhängig von der Umsatzentwicklung mit einer Vorsteuerrendite zwischen 6 und 8 Prozent.