Modularität steht im Vordergrund All-in-One-Motion-Control-Lösung

Das Motion-Control-Steuerungssystem »PMCprimo DriveP« von Pilz lässt sich zu einer All-in-One-Motion-Control-Lösung für Antrieb, Steuerung und Sicherheit erweitern.
Das Motion-Control-Steuerungssystem »PMCprimo DriveP« von Pilz lässt sich zu einer All-in-One-Motion-Control-Lösung für Antrieb, Steuerung und Sicherheit erweitern.

Pilz ist auf seinem Weg zum Anbieter umfassender Systeme aus ineinander verzahnter Standard- und sicherer Automatisierungstechnik ein gutes Stück vorangekommen: Das Unternehmen präsentiert auf der SPS/IPC/Drives ein modulares und damit ausbaubares Motion-Control-Steuerungssystem.

Das »PMCprimo DriveP« genannte System umfasst den Servoverstärker »PMCprotego D« mit eingesteckter Motion-Control-Karte »PMCprimo C«. Wer es um antriebsintegrierte sichere Bewegungs-, Stopp- und Brems-Funktionen erweitern will, kann zusätzlich die Sicherheitskarte »PMCprotego S« in den Servoverstärker integrieren und erhält so ein kompaktes Komplettsystem mit Motion-Control-, SPS- und Safety-Funktionen. Der Servoverstärker eignet sich für sicherheitsgerichtete Anwendungen bis PL e nach EN ISO 13849-1 und SIL 3 nach EN/IEC 62061.

»PMCprimo DriveP« ist konzipiert für Anwendungen mit vielen Achsen und hohen Anforderungen an Leistung und synchronisierte Bewegungen. Das Motion-Control-Steuerungssystem meistert Steuerungsaufgaben beispielsweise in Verpackungsmaschinen, der Halbleiterindustrie und der Medizintechnik.

Durch den parallelen Betrieb zweier CANopen-Netzwerke erreicht das Steuerungssystem kurze Zykluszeiten mit bis zu 16 Achsen. Für die nötige Rechenleistung sorgen x86-Atom-Prozessoren von Intel. Der Prozessor wird dank FPGA-Chip von der Feldbuskommunikation entlastet, so dass komplexe Anlagen mit mehreren Achsen realisierbar sind. Dank Druckmarkenerkennung für jede Achse kann das Steuerungssystem bei kürzeren Systemreaktionszeiten mehr Achsen in der gleichen Zeit ansteuern.
Neben den sechs digitalen Ein- und Ausgängen der Motion-Control-Karte werden auch die Ein- und Ausgänge des Servoverstärkers ausgewertet und angesteuert. Eine Vielzahl von Schnittstellen macht »PMCprimo DriveP« offen für individuelle Anforderungen. Dank der Speicherung aller Konfigurationsdaten in einer SD-Speicherkarte sind bei einem Gerätetausch oder einer Erweiterung keine zusätzlichen Komponenten wie PC, Software oder Kabel erforderlich. Zum Steuerungssystem gehören auch Software-Tools, die den Anwender bei der Einarbeitung unterstützen und durch eine übersichtliche Projektdokumentation Zeit sparen.

SPS/IPC/DRIVES 2011, Halle 9, Stand 370