Schnittstelle zwischen IPC und Industrial Ethernet Aaeon und HMS kooperieren

Thomas Waggershauser, Product Marketing Director der HMS-Tochter Ixxat Automation (links), und Fabrizio Del Maffeo, Managing Director von Aaeon Europe, besiegeln die Partnerschaft.
Thomas Waggershauser, Product Marketing Director der HMS-Tochter Ixxat Automation (links), und Fabrizio Del Maffeo, Managing Director von Aaeon Europe, besiegeln die Partnerschaft.

Der Industrie-PC-Hersteller Aaeon hat sich Großes vorgenommen: Er will seinen Umsatz in diesem Jahr gegenüber 2014 um 36 Prozent weltweit und um 117 Prozent in Europa steigern. Jetzt hat das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit HMS Industrial Networks bekanntgegeben.

Nachdem Aaeon im vergangenen Jahr weltweit 125 Mio. US-Dollar Umsatz erzielt hat, rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr mit 170 Mio. Dollar. In Europa will es heuer seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr sogar mehr als verdoppeln, und zwar von 23 auf 50 Mio. Dollar. Auch in den kommenden Jahren soll das rasche Wachstum weitergehen: Für 2019 prognostiziert Aaeon mehr als 350 Mio. Dollar Umsatz weltweit und knapp 100 Mrd. Dollar in Europa. Seit 2011 gehört das Unternehmen zum ebenfalls in Taipeh ansässigen Asus-Konzern.

Die Zusammenarbeit mit HMS und dessen Tochterfirma Ixxat Automation soll »unseren Kunden helfen, die Lücke zwischen industriellem und IT-Networking zu schließen«, wie Fabrizio Del Maffeo, Managing Director von Aaeon Europe, betont. Zunächst umfasst die Partnerschaft die Integration des Multiprotokoll-PC-Interface-Boards »INpact« von Ixxat in die Industrie-PCs der Serien »AGP-3000«, »Omni-2000«, »Boxer-6800« und »Boxer-6900« von Aaeon. Die interne Anbindung des »INpact«-Boards erfolgt über PCI Express. Eine weiter reichende Entwicklungspartnerschaft zwischen Aaeon und HMS ist bisher nicht konkret geplant.