Logistikkonzepte sollen Liefersicherheit erhöhen

»Für mittelständische und kleine Kunden wird es zunehmend schwieriger, innovative Bauelemente zu bekommen, wenn diese nicht zu den in großen Mengen produzierten Produkten gehören«, beobachtet Gangolf Kaiser, Geschäftsführer des Distributors Henskes Electronic Components.

Logistikkonzepte, die diese und andere Versorgungsprobleme beim Kunden erst gar nicht aufkommen lassen, stehen bei Henskes seit geraumer Zeit im Mittelpunkt. Der Distributor aus Laatzen setzt zudem auf direkte Kontakte zu seinen asiatischen, amerikanischen und europäischen Herstellern, um zuverlässige Liefer- und Preiskonditionen sicherzustellen. Auf der Linecard des Distributors finden sich rund 20 Franchise-Linien aus den Segmenten Halbleiter, passive Bauelemente und Elektromechanik. Zu den Schlüssellieferanten zählen u.a. Arcotronics, Diotec, ECC, Omron, Rohm und Varta.

Der Bereich Logistik wurde in den vergangenen Monaten erweitert und umfasst verschiedene Lösungen, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. Für Sennheiser beispielsweise praktiziert der Distributor seit einem Jahr an allen Fertigungsstellen ein »Vendor Managed Inventory«-Konzept (VMI) mit dem Ziel, den Kunden vom Managen des Lagerbestandes zu entlasten. Nach einer Basisvereinbarung über Art, Menge und Beschaffungszeitraum der Bauteile genügen in Folge regelmäßige Meldungen des Fertigungsdurchsatzes per Mail oder EDI. Das darauf basierende Tuning der Beschaffungskette und die Steuerung des Lagerbestandes nimmt Henskes dem Kunden ab.