Mit zunehmender Vernetzung und Automation steigen auch die Sicherheitsrisiken für Geräte am Internet Sichere Geräte – unsichere Kommunikationswege

Seit Jahrhunderten werden Nachrichten während der Über-mittlung verschlüsselt – hauptsächlich von Regierungen, die Staats- und militärische Geheimnisse bewahren wollen. Aber erst seit Beginn des Informationszeitalters und der Zunahme des Internethandels haben Mobilfunknetze und Bankauto-maten die Chiffrierung zu einem wichtigen Thema im Rahmen der Informationssicherheit gemacht.

Mit zunehmender Vernetzung und Automation steigen auch die Sicherheitsrisiken für Geräte am Internet

Seit Jahrhunderten werden Nachrichten während der Übermittlung verschlüsselt – hauptsächlich von Regierungen, die Staats- und militärische Geheimnisse bewahren wollen. Aber erst seit Beginn des Informationszeitalters und der Zunahme des Internethandels haben Mobilfunknetze und Bankautomaten die Chiffrierung zu einem wichtigen Thema im Rahmen der Informationssicherheit gemacht.

Verschlüsselung spielt bereits eine bedeutende Rolle bei der Sicherung von öffentlichen und privaten Netzen und wird als effizienteste Methode zum Schutz und zur Geheimhaltung von Geschäfts- und privaten Daten angesehen. Heutzutage nutzt man unterschiedliche Chiffriermethoden zur Sicherung privater E-Mails, medizinischer Daten, vertraulicher Firmeninformationen, Rechtsunterlagen, Kreditinformationen und -transaktionen sowie behördlicher Datenbanken.

Das Internet hat dazu geführt, dass alltägliche Geräte mit anderen Geräten oder Maschinen verbunden werden, was man als Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) bezeichnet. Das US-amerikanische Forschungsunternehmen Harbor Research vertritt die Ansicht, dass bis 2010 die unternehmensweite Integration zunehmend einem Modell entsprechen wird, das vorsieht, dass über das ganze Unternehmen verteilte Geräte automatisch und autonom als Teile der IT-Infrastruktur funktionieren (Bild 1). Ohne Sicherheitsmaßnahmen können diese Geräte jedoch nicht zu vollwertigen Teilen der Unternehmensinfrastruktur werden. Mit der Zunahme der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation wächst die Notwendigkeit einer zuverlässigen und sicheren Verschlüsselung.

Verschlüsselung ist definiert als „die Übersetzung von Daten in einen Geheimcode“. Will man eine chiffrierte Datei lesen, braucht man den Code oder ein Passwort, das der Entschlüsselung dient. Die heutige moderne Chiffrierung beruht auf Algorithmen mit einem „Schlüssel“ zur Umwandlung von Text oder sonstigen Daten in ein scheinbares digitales Durcheinander und anschließend dessen Entschlüsselung, um die verständliche Originalform wieder herzustellen. Jeder Chiffrieralgorithmus verwendet eine Reihe von Bits, die man als Schlüssel bezeichnet, um die Berechnungen durchzuführen. Die Größe der Schlüssel ist beliebig, aber die meisten sind zwischen 40 und 256 bit lang. Je länger der Schlüssel, desto mehr potentielle Kombinationen können geschaffen werden, wodurch das Knacken des Codes und die Entschlüsselung des Inhalts erschwert werden.