Sanyo verkauft Handy-Sparte an Kyocera

Der japanische Sanyo-Konzern verkauft seine angeschlagene Handyproduktion an Kyocera. Für rund 40 Milliarden Yen (259 Millionen Euro) wechselt der Bereich zum 1. April den Besitzer.

Kyocera übernimmt damit den Bereich Mobilfunk mit CDMA-Handys (ausgenommen Tottori Sanyo), PHS-Handys, Basisstationen sowie andere Geschäftsbereiche drahtloser Kommunikation. Die Sparte trug bisher etwa 15 Prozent zum Umsatz des Konzerns bei, verbuchte zuletzt wegen sinkender Verkaufszahlen und steigender Produktionskosten jedoch deutliche Verluste.

Die rund 2000 Mitarbeiter werden von Kyocera übernommen. Der neue Besitzer will mit dem Zukauf sein eigenes Handy-Geschäft stärken. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt vor allem in den USA magere Ergebnisse. Sanyos Marke, die Technologien und die Vertriebskanäle der Sparte sollen hier für eine Belebung sorgen. Die Herstellung von Mobiltelefonen wird damit zum größten Geschäftsbereich Kyoceras.