Qualcomm und TI bei Wireless-Chips ganz vorn

Der Markt für Wireless-Chips wuchs im zweiten Quartal 2007 um 4 Prozent. Profitiert davon haben die beiden größten Hersteller, Qualcomm und Texas Instruments.

Den Zahlen des Marktforschungsinstituts iSuppli zufolge, konnte Qualcomm seinen Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal um 8,6 Prozent auf 1,367 Milliarden Dollar steigern. Mit einem Marktanteil von 18,2 Prozent konnte Qualcomm damit seine Position als Marktführer in diesem Bereich behaupten. Besonders gut liefen dabei WCDMA-Chips für Handys sowie Chips für Wireless-Infrastruktur-Ausrüstung.

Texas Instruments konnte seinen Umsatz um 7 Prozent auf 1,234 Milliarden Dollar steigern und ist mit 16,4 Prozent Marktanteil Nummer Zwei in diesem Sektor. Besonders gut lief das Geschäft mit Chips für Handys und Mobilfunk-Basisstaionen. Darüber hinaus konnte Texas Instruments Marktanteile bei Chips für Niedrigpreis-Handys gewinnen.

Das höchste Wachstum am Wireless-Chip-Markt konnte NXP mit 16,2 Prozent vorweisen. Der Umsatz stieg von 377 Millionen auf 438 Millionen Dollar. Dabei profitierte das Unternehmen besonders von Basisband-Chips. Trotzdem ist NXP mit einem Marktanteil von 5,8 Prozent weit hinter den Marktführern Qualcomm und Texas Instruments entfernt.