Nokia Siemens Networks schließt Partnerschaft mit IBM

Nokia Siemens Networks und IBM haben einen Vertrag unterzeichnet, der die Ausgliederung verschiedener Aktivitäten der Entwicklungs- und Forschungszentren an eine IBM-Tochtergesellschaft vorsieht.

Der für Anfang Dezember geplante Betriebsübergang betrifft 235 Mitarbeiter in München und Berlin. Er umfasst Aktivitäten der Entwicklungs- und Forschungszentren für die Bereiche Next Generation Voice and Multimedia, Media Gateway, Mobile Internet Connections und Consumer and Business VoIP der Service Core and Applications Business Unit sowie Teile des technischen Supports.

Die Maßnahme sieht vor, komplette Teams zu überführen, die auch künftig Entwicklungsaktivitäten für Nokia Siemens Networks ausführen sollen. Die Teams arbeiten eng mit den Bereichen Program Management, Product Management, Architecture, Technischer Support und System Level Testing bei Nokia Siemens Networks zusammen.

Die am 4. Mai 2007 angekündigten Pläne zur Übertragung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an Partnerunternehmen sind Bestandteil der Gesamtunternehmensstrategie des Telekommunikationsunternehmens. Mit diesem Schritt will Nokia Siemens Networks eine deutlich höhere Flexibilität auf Personalseite sowie ein verbessertes Kostenmanagement erzielen.