Infineon Österreich verkauft Tochter Comneon

Die Krise des deutschen Halbleiterherstellers hat auch für die österreichischen Standorte Folgen: Die Forschungstochter Comneon in Linz wird verkauft.

Käufer ist ein Elektronik-Weltkonzern; Name und Kaufpreis sind allerdings nicht bekannt. Für die 50 Mitarbeiter der 100-prozentigen Tochterfirma ändere sich nichts, heißt es.

Der Umsatz von Infineon Österreich blieb 2008 mit 1,2 Milliarden Euro stabil, der Jahresgewinn vor Steuern und Rücklagen (EGT) ging jedoch um 21,7 Prozent auf 66 Millionen Euro zurück.

Infineon hat angekündigt, das im vergangenen Sommer gestartete Sparprogramm konsequent fortzuführen: Bis Ende September 2009 sollen 300 der 2900 Mitarbeiter gehen. Das betrifft sowohl Stamm- als auch Leiharbeiter.