Ericsson: Stellenabbau nach Gewinnrückgang

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson verzeichnet den stärksten Gewinnrückgang seit 2003. Weltweit sollen 4.000 Stellen abgebaut werden.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2007 sank der Reingewinn um gut 40 Prozent auf rund 5,6 Milliarden Kronen, das sind umgerechnet 595 Millionen Euro. Um den Gewinn wieder zu steigern, sollen die Ausgaben bis zum Jahr 2009 durch die Streichung von Arbeitsplätzen um 422 Millionen Euro gesenkt werden. Laut Konzernchef Carl-Henric Svanberg setzt man darauf, dass Beschäftigte das Unternehmen freiwillig gegen eine Abfindungszahlung verlassen.

Svanberg rechnet damit, dass die Zahl der Mobilfunknutzer weltweit bis 2012 auf 5 Milliarden anwächst. Das soll zu einer verstärkten Nachfrage nach Multimedia-Inhalten aus dem Mobile-Internet führen. Mit den Übernahmen von Tandberg Television, einem Experten für digitale TV-Systeme, und dem Voicemail-Service Mobeon sieht sich Ericsson hierfür gut gerüstet.