Ericsson: Geschäfte laufen schlechter als erwartet

Die Gewinne des schwedischen Telekommunikationsausrüsters Ericsson gingen im dritten Quartal 2007 unerwartet stark zurück.

Das Geschäft mit drahtlosen Netzwerkkomponenten habe sich schlechter entwickelt als prognostiziert, teilte das Unternehmen mit. Der Nettogewinn belief sich danach auf 439 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden noch 680 Millionen Euro erreicht. Der Umsatz kletterte um 6 Prozent auf 4,77 Milliarden Euro.
 
Im Mobilfunkbereich habe man deutlich weniger Aufträge zur Aufrüstung bestehender Netze erhalten als eingeplant, so Konzernchef Carl-Henric Svanberg. In Verbindung mit der Expansion in einigen anderen Bereichen ergab sich eine Gesamtausrichtung des Konzerns, die sich ungünstig auf die Gewinnmargen auswirkte, hieß es.

Vor allem in Nordamerika liefen die Geschäfte nicht so gut. Hier brach der Umsatz um 23 Prozent ein. Das konnte auch von einem 21-prozentigen Wachstum in Asien nicht kompensiert werden.