Enttäuschung bei Alcatel-Lucent

Der aus Alcatel und Lucent-Technologies hervorgegangene Telekommunikations-Konzern Alcatel-Lucent baut 12 500 Stellen ab. Ob auch deutsche Arbeitsplätze betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Der Gewinn ging ebenfalls drastisch zurück.

Das erste Quartal des im Dezember 2006 fusionierten Telekommunikationsunternehmens Alcatel-Lucent verlief nach Aussage von CEO Patricia Russo, „enttäuschend“.  So lag der operative Gewinn im letzten Vierteljahr bei 21 Millionen Euro. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es noch 566 Millionen Euro.

Die positiven Effekte aus der Fusion würden sich jedoch schon im Laufe dieses Jahres einstellen, so Russo weiter. Allein die Einsparungen die sich aus dem Zusammenschluss ergeben, sollen auf die nächsten drei Jahre gerechnet, bei 1,7 Milliarden Euro liegen. Zu den Maßnahmen, die das Unternehmen effizienter machen sollen, gehören neben der Verbesserung der Wertschöpfungskette und des Service auch das Streichen doppelter Ressourcen sowie der Abbau von 12 500 Stellen.

Ob die 5000 Stellen von Alcatel-Lucent in Deutschland davon betroffen sind, könne nach Angaben des Unternehmens frühestens in einigen Wochen gesagt werden.