Schwerpunkte

Beinahe ZigBee

05. Oktober 2007, 09:49 Uhr   |  Dr. Klaus Diebenbusch


Fortsetzung des Artikels von Teil 2 .

Beinahe ZigBee

Auf Zusatzkarten für dieses SP-Interface stehen zurzeit Baugruppen mit den Cypress-Transceivern »CYWUSB6934« und »6936« zur Verfügung sowie 802.15.4-Subsysteme von Jennic (»JN5121« und »JN5139«). In Kürze wird eine Zusatzkarte mit dem Transceiver »13203« von Freescale verfügbar sein. Die Implementierung weiterer RF-Module ist mit wenig Aufwand möglich (Bild 4).

Obwohl die Karte High-Level- Funktionen bietet – DOS-Dateien lassen sich etwa auf einem USB-Stick per »Open«- und »Read/ Write«-Befehlen lesen und schreiben, auch ist die Enund Decodierung von MP3- Dateien vorgesehen –, arbeitet der Entwickler ohne eine Zwischenschicht von Treibern unmittelbar mit dem Mikrocontroller, wie es auch in der Embedded-Zielhardware meistens der Fall ist. Dies ist durch die betriebssystemfreie Implementierung des FAT16-Dateisystems in der Firmware möglich.

Für technische Anwendungen stehen auf herausgeführten Pins umfangreiche analoge und digitale Funktionen des LPC2138 zur Verfügung. Dazu zählen zwei A/D-Wandler (10 Bit Auflösung) mit bis zu 400 kSample/ s, ein D/A-Wandler (10 Bit Auflösung) mit bis zu 1 MSample/s, PWMs (Pulsbreitenmodulation) zur Funktionserzeugung, Capture- und Match-Funktionen, Interrupts, zwei PCkompatible UARTs mit V.24- Pegelwandlung sowie je ein SP- und I2C-Interface.

Der Mikrocontroller verfügt über 32 KByte SRAM und 512 KByte Flash und kann mit bis zu 60 MHz getaktet werden. Der PSOC steuert weitgehend konfigurierbare analoge und digitale Blöcke bei, die als Operationsverstärker, A/D- und D/AWandler, Komparatoren usw. sowie als UARTs, SP-Interface, Timer, Zähler, PWM- und CRC-Generatoren verwendet werden können. Besonders wichtig ist die Möglichkeit, Filter zu konfigurieren. Der PSOC ist über ein 400 kHz schnelles I2C-Interface mit dem ARM7-Prozessor verbunden und verfügt lokal über 16 KByte Flash und 256 Byte RAM.

Um dem Entwickler die Arbeit zu erleichtern, gestattet es ein grafisches Interface für den PC, Messwerte und auch die Konfigurationen der Baugruppe darzustellen. Die dafür notwendigen Daten werden über eine HFStrecke übertragen. Wenn die Daten auch lokal auf dem USB-Stick liegen, dient dies gleichzeitig der Evaluierung der Funkstrecke. Mit dem USB-Stick kann man auch den Funkverkehr aufzeichnen oder die Simulation über längere Zeiträume laufen lassen.

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Bild 4. HF-Module werden über SPI angebunden

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