Austriamicrosystems: Überwachungs-ICs für Mikroprozessoren

Für die Überwachung der Versorgungsspannungen von Mikroprozessoren im Bereich zwischen 1,8 V und 3,3 V hat Austriamicrosystems die Produktfamilie AS 1907-09 entwickelt.

Die Serie eignet sich für den Einsatz in der Kommunikation, der Industrie, der Medizintechnik und in Autos. »Diese kleinen, Strom sparenden Mikroprozessor-Reset-ICs benötigen keine externen Komponenten und haben einen Ruhestromverbrauch von nur 2,4 µA«, sagt Walter Moshammer, Marketing Director Standard Linear von Austriamicrosystems.

Die Bausteine der AS1907-09-Familie zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus. Sie überwachen die Versorgungsspannung von digitalen Systemen und Mikroprozessoren und erzeugen einen Reset, wenn die Spannung unter einen bestimmten Schwellenwert fällt. Der Reset-Schwellenwert weist dabei eine Genauigkeit von ±0,9 Prozent auf. Angeboten werden Reset-Schwellenwerte von +1,6 V bis +2,5 V in Schritten von ca. 100 mV. Jeder Baustein ist zudem mit drei Optionen für die minimale Reset-Verzögerungszeit (1 ms, 20 ms und 100 ms) erhältlich.

Die Produktfamilie umfasst drei Bausteine mit unterschiedlichen Ausgangstreibern. Der AS1907 ist mit einem Push-Pull-Treiber mit einem Active-Low Reset ausgestattet. Der AS1908 verwendet dieselbe Endstufe, besitzt aber einen Active-High Reset. Der AS1909 verfügt über einen Open-Drain-Ausgang mit einem Active-Low Reset. Die AS1907-09-Produktfamilie arbeitet in einem Versorgungsspannungsbereich von 0,7 bis 3,6 V, der Reset-Ausgang selbst ist garantiert gültig bis zu 0,7 V (AS1907/08) bzw. 1,0 V (AS1909). Die ICs sitzen in einem dreipoligen SOT23-Gehäuse und sind für -40 °C bis +125 °C ausgelegt.