Hochleistungskommunikation über problematische Medien 10-Gbit/s-Ethernet: Die zweite Generation

10-Gbit/s-Ethernet: Die zweite Generation

EDC selbst ist ein typisches Beispiel für eine erfolgreiche Anwendung der „Bottleneck“-Strategie, die für die Realisierung eines Projektes an den Flaschenhälsen ansetzt und so trotz eigentlich schlechter Voraussetzungen zu guten Ergebnissen gelangt. Bei der Übertragung über die Mehrmoden- Lichtwellenleiter ist in erster Linie die unterschiedliche Signallaufzeit für verschiedene Polarisationsrichtungen der Lichtwellen dafür verantwortlich. Der Effekt ist, dass die Impulse breiter werden, je länger sie den Lichtwellenleiter durchlaufen. Die elektronische Gegenmaßnahme besteht in der Nachschaltung eines so genannten transversalen Filters; in der einfachsten Form ist dies eine Verzögerungsleitung mit mehreren Abgriffen. Die dort auftretenden Signale werden unterschiedlich gewichtet und dann aufsummiert. Das Problem besteht nun darin, dass die Gewichtungsfaktoren abhängig sind von der jeweiligen Strecke, sie müssen daher mittels einer adaptiven Regelung laufend optimiert werden.

Internet-Links
[1] IEEE: The Institute fo Electrical and Electronics Engineers
[2] Microsoft Corp.
[3] Netxen, Inc.
[4] Intel Corp.
[5] Distributed Management Task Force
[6] NetApp: Network Appliances, Inc.
[7] R&M: Reichle & De-Massari AG
[8] Belden CDT, Inc.
[9] UR Group: UR Holding S.p.A.
[10] Finisar Corp.
[11] ECOC 2007: European Conference and Exhibition on Optical Communication
[12] Avago Technologies

Dr. Jens Würtenberg ist verantwortlicher Redakteur der Elektronik für die Bereiche Kommunikation und Datennetze, Automatisieren sowie Multimedia.
jwuertenberg@elektronik.de

Siehe auch:

Was bringt Gigabit Ethernet?

Ethernet geht in den Äther