Schwerpunkte

Trends im Training

24. Januar 2008, 10:40 Uhr   |  Christine Demmer, Markt&Technik


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Weiterbildung als sinnvoll einstufen

Weiterbildung als sinnvoll einstufen
Die meisten Mitarbeiter finden das gut, schließlich müssen sie die für ihre Qualifizierung versäumte Arbeit irgendwann nachholen. Das fällt ihnen leichter, wenn sie die Weiterbildungsmaßnahme als sinnvoll einstufen, wenn sie sich selbst aktiv darum bemüht haben und wenn sie die Bereitschaft ihres Arbeitgebers erkennen, das Kompetenzspektrum der Mitarbeiter ausweiten zu wollen.

Grundsätzlich allerdings hadern viele mit den Karriere- und Entwicklungsoptionen in ihren Betrieben. Das macht das aktuelle Zwischenergebnis der 2006 begonnenen Langzeituntersuchung »Arbeitsweltmonitor« deutlich: Die Studie zeigt, dass sich die bereits im Vorjahr und Anfang 2007 ermittelte Unzufriedenheit der Angestellten mit Maßnahmen der Personalentwicklung und mit Karriereoptionen in ihren Firmen im zweiten Halbjahr 2007 sogar noch vergrößert hat.

Ein Großteil der Mitarbeiter hält danach die bestehenden Personalentwicklungsmaßnahmen für unzureichend. Jeder Zweite ist davon überzeugt, am Arbeitsplatz und auf Veranstaltungen nicht ausreichend entwickelt zu werden. Gleichzeitig gab fast die Hälfte (49 Prozent) der Mitarbeiter an, dass bei ihnen mit einem »Mehr an Schulung« auch ein deutliches »Mehr an Leistung« machbar sei: Wo die Personaler mit Aufstiegsperspektiven um Qualifizierungswillen locken, winken sie mit der Aussicht auf höhere Performance. Fragt sich, wer bei welcher Mohrrübe zuerst anbeißt. Christine Demmer

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1. Trends im Training
2. Trainings dauern lieber kurz als lang
3. Wertschöpfungsbeitrag einer Qualifizierung
4. Weiterbildung als sinnvoll einstufen

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