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Hochschulmarketing

‘Rein in den Alltag von Rohde&Schwarz

29. Juni 2017, 08:58 Uhr   |  Corinne Schindlbeck


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Signifikanter Anstieg der Bewerber

Lohnt der Aufwand, mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung? Carolin Schenck bekräftigt das, man sei inzwischen an den Lehrstühlen der Universitäten sehr bekannt. »Wir bekommen regelmäßig von den Dozenten Anfragen, wann die Anmeldung zum Wettbewerb möglich und was das neue Thema ist. Auch werden wir von Doktoranden angesprochen, dass sie als ehemalige Teilnehmer den Wettbewerb positiv in Erinnerung haben. Somit ist die Engineering Competition ein sehr gutes Alleinstellungsmerkmal.«

Auch Praktikanten, Werkstudenten und Bewerber um definierte Abschlussarbeiten zieht der Hochschulwettbewerb an.  »Wir merken nach dem Abschluss des Wettbewerbs einen signifikanten Anstieg in den Bewerbungszahlen.« 

Was ist der Vorteil gegenüber »klassischem« Hochschulmarketing?

Schenck: »Ein wichtiger Faktor ist das Persönliche. In den letzten drei Jahren war ich die direkte Ansprechpartnerin für die Teilnehmer vor und während des Wettbewerbs, bin an die Universitäten gefahren und habe die Studenten persönlich kennengelernt. Zum Finale sieht man sich dann für mehrere Tage. Es gibt sogar Teams, die über mehrere Jahre an unserem Wettbewerb teilnehmen. Da lernt man sich auf einer ganz anderen Ebene kennen. 
So eine Art des Kennenlernens schaffen wir nicht mit einer Messepräsenz  oder einem einfachen Unternehmensvortrag. Die Engineering Competition macht Rohde & Schwarz erleb- und greifbar. Zudem geben wir einen sehr authentischen Einblick in unsere Arbeitswelt: Die Teilnehmer sehen beispielsweise direkt, wie wir untereinander umgehen. 
Darüber hinaus lernen wir auch die Studenten gerade in puncto Technik-Wissen viel besser kennen. Bei einem Bewerbungsgespräch kann man das tatsächliche Know-how kaum richtig unter Beweis stellen. Bei der Engineering Competition zeigen alle, was sie technisch können und wir sehen sofort, wer sich besonders durch gute Ideen auszeichnet.«

In diesem Jahr gab es zum ersten Mal ein Ranking-System zur Vorrunde und zum Finale. »Wir wollten schlichtweg den Wettbewerbscharakter der Engineering Competition stärker hervorheben. Wenn die Teilnehmer sehen, auf welchem Platz sie stehen, dann erhöht das die Motivation, nochmal einen Ticken draufzulegen.«

Auch der Trend zu Gamification und Virtual Reality hält inzwischen im Konzept des Wettbewerbs Einzug, der Wettbewerbscharakter stehe dabei aber im Vordergrund, denn für die Studierenden sei vor allem der technische Aspekt wichtig: Was muss ich konkret mit welchen Hilfsmitteln machen? 

»Wir haben uns mit der Engineering Competition vor allem bei der Zielgruppe der Elektrotechnikstudenten einen Namen gemacht und dadurch einen hervorragenden Zugang zu den Universitäten und Fachhochschulen erhalten. Für uns wird der Wettbewerb weiterhin eine Flagship-Maßnahme im Hochschulmarketing sein.«, so Schenck.

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