Arbeitsplatz Mobile Arbeiter

Alltag: In den Betrieben nutzen die Mitarbeiter für die mobile Arbeit mehrheitlich Laptops und tragbare Computer (97 %), gefolgt von Smartphones (93 %), Tablets (62 %) und anderen mobilen Geräten wie Special Hardware (36 %). 

Die meisten Arbeitnehmer arbeiten heute nicht mehr ausschließlich an einem festen Arbeitsplatz. Dieses verbessert aus Sicht von Unternehmensvertretern die Arbeitssituation der Beschäftigten, doch die Anforderungen an ihre Kompetenzen steigen. 

An der Befragung nahmen im März und April 2016 insgesamt 674 Unternehmensvertreter teil (überwiegend aus dem Management, der Geschäftsführung und dem Personalressort). In den Betrieben der Befragten nutzen die Mitarbeiter für die mobile Arbeit mehrheitlich Laptops und tragbare Computer (97 %), gefolgt von Smartphones (93 %), Tablets (62 %) und anderen mobilen Geräten wie Special Hardware (36 %). Bereits mehr als die Hälfte der Beschäftigten (54 %) sind vorwiegend oder sogar ausschließlich mobil an wechselnden Arbeitsplätzen tätig. Größtenteils gehen sie innerhalb und außerhalb des Unternehmens an wechselnden Arbeitsplätzen der mobilen Tätigkeit nach („Internal and External Mobile Worker“, 29 %). Deutlich weniger Mitarbeiter arbeiten vorwiegend innerhalb des Unternehmens mobil („Internal Mobile Worker“, 14 %) und vorwiegend außerhalb des Unternehmens an wechselnden Arbeitsplätzen („External Mobile Worker“, 11 %). Nicht einmal mehr die Hälfte der Mitarbeiter hat noch vorwiegend oder ausschließlich einen stationären Arbeitsplatz („Stationary Worker“, 46 %).


Höhere Anforderungen an die Mitarbeiter

Mobiles Arbeiten stellt nach Angaben von mehr als der Hälfte der befragten Unternehmensvertreter (52 %) höhere oder viel höhere Anforderungen an die Schlüsselkompetenzen der Beschäftigten. Lediglich eine Minderheit (7 %) ist der Ansicht, dass die Anforderungen geringer sind. Mitarbeiter benötigen insbesondere mehr Selbstkompetenzen wie Selbstständigkeit, Flexibilität, Kreativität, Verantwortungs- und Leistungsbereitschaft sowie Zuverlässigkeit – so drei Viertel (78 %) der Befragten. Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer (58 %) beobachten, dass Arbeitnehmer auch bessere kommunikative Kompetenzen wie schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, Diskussionsfähigkeit oder partnerorientierte Kommunikation mitbringen müssen. Jeder zweite Befragte (49 %) sieht höhere oder viel höhere Anforderungen an soziale Kompetenzen wie Konflikt- und Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Durchsetzungsvermögen, Führungsqualitäten und Kundenorientierung auf die Beschäftigten zukommen. 

Spring Messe Management führte die Untersuchung gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) sowie dem Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH) durch. Der Abschlussbericht zur Studie erscheint Anfang Juni 2016.