Schwerpunkte

Ingenieure als Freelancer

10. Januar 2008, 12:55 Uhr   |  Christine Demmer, Markt+Technik


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Bausteine des Freelancer-Erfolgs

Bausteine des Freelancer-Erfolgs
Mut, Selbstbewusstsein, kein Statusdenken und sich für nichts zu schade sein, das sind nach Meinung von Jochen Schmid die Bausteine des Freelancer-Erfolgs. »Ohne den Mut zum ständigen Risiko gelingt es nicht«, glaubt er fest. Wer nicht ohne ein monatlich garantiertes, gleich bleibendes Einkommen leben könne, beraube sich der Kraft, die er benötige, um seinen Job gut zu machen.

Wolfgang Schrader stimmt dem uneingeschränkt zu. »Bei Ingenieuren ist das Sicherheitsdenken sehr ausgeprägt«, sagt Schrader, der seine eigenen Erfahrungen gelegentlich in Workshops und Seminaren an den Mann (häufiger) und an die Frau (seltener) bringt. »Ingenieure neigen zum Denken in linearen Strukturen, etwa so: Ich konzentriere mich auf mein Fachgebiet, ich bin darin gut, also gibt es einen Markt für mich.« Darin läge freilich am Anfang eine großes Risiko: »Wer immer nur nach innen, an Projekten oder in einer Abteilung gearbeitet hat, erlebt als Freiberufler erst einmal einen Schreck, wenn er merkt, dass er sich ja auch präsentieren, darstellen und verkaufen muss.«

Einfacher als das Überwinden der inneren Hürde und viel leichter, als sich das häufig zum Perfektionismus neigende Technikfreaks vorstellen, ist der Umgang mit der Steuer, mit der Verwaltung, mit der Abschreibung und der Finanzplanung. »Ingenieuren fällt es weniger schwer, kaufmännische Dinge zu lernen, als Kaufleuten, die Technik zu verstehen «, beteuert Schrader. Aber er kennt seine Pappenheimer: »Leider glauben die meisten nicht daran.«

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1. Ingenieure als Freelancer
2. Nicht jeder ist dafür geschaffen
3. »Allein auf frühere Kontakte darf man sich nicht verlassen«
4. Bausteine des Freelancer-Erfolgs
5. Besuchen Sie Existenzgründungsseminare

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