Schwerpunkte

Durchstarten in Start-ups

02. Juli 2008, 14:12 Uhr   |  Gudrun Kosche, Markt&Technik


Fortsetzung des Artikels von Teil 4 .

Durchstarten in Start-ups

»Im Start-up wächst man schneller in Verantwortung hinein«, sagt Dr. Martin Pfeiffer, CTO von Heliatek, ein Investment von Wellington Partners. Das Dresdener Unternehmen, das zu den 25 Prämierten der German Tech Tour gehört, entwickelt eine neue Solarzellentechnologie auf der Grundlage organischer Halbleitermaterialien. »Das ist eine gute Vorbereitung für das Arbeiten in großen Organisationen, und nach ein paar Jahren kann man hervorragend in die Industrie wechseln.« Für die Arbeit in einem Start-up, solange sie dauert und wann immer sie beginnt, gilt vor allem eines: »Sowohl die Gründung als auch die Finanzierung von jungen Technologieunternehmen bedürfen aus der Sicht der Gründer dringend der juristischen Betreuung «, beteuert Dr. Christoph v. Einem, Partner und Rechtsanwalt LL.M. bei der Kanzlei White & Case in München.

»Die wichtigsten Punkte sind dabei die Art und Ausgestaltung der Beteiligung, die Frage, ob der Gründer die Beteiligung unmittelbar oder über eine von ihm gehaltene Beteiligungsgesellschaft (GmbH) hält, und die Frage, ob er Anteile am Unternehmen an das Unternehmen zurückzugeben hat, falls er vor Ablauf der ersten drei bis vier Jahre das Unternehmen verlässt, das sogenannte Vesting.« Diese Liste ließe sich noch beliebig erweitern und zeigt vor allem: Die Partnerschaft zwischen Gründern und Finanzierern muss erst verhandelt und vereinbart werden, bevor sich gleichberechtigte Partner gegenüberstehen. Daran sollte auch bei der größten Anfangseuphorie nüchtern gedacht werden.

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