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Arbeitswelt nach Corona

Die Jungen wollen kein 'Back to normal'

14. Juni 2021, 09:41 Uhr   |  Corinne Schindlbeck


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Führungskräften fehlt oft das Wissen, um Millennials für sich zu gewinnen und zu halten

Weitere Ergebnisse der Citrix-Stude: Für deutsche Digital Natives stehen besonders Arbeitsplatzsicherheit und Karrierechancen (88 Prozent) sowie Zufriedenheit mit der Arbeit im Fokus (86 Prozent). Wichtig ist für sie auch eine angemessene Vergütung ihrer Leistungen und eine autonome Arbeitsweise (82 beziehungsweise 78 Prozent Zustimmung).

57 Prozent der Befragten denken, dass die Arbeit von zuhause für ihr Wohlbefinden am besten ist. Komplett im Büro zu arbeiten halten jedoch nur 17 Prozent für optimal. 26 Prozent glauben, dass ihnen ein flexibles Arbeitsmodell am besten entgegenkommt. Wohlbefinden am Arbeitsplatz nimmt generell einen hohen Stellenwert bei den Digital Natives ein: Sie sehen Wellbeing der Angestellten als Top-Priorität, sollten sie selbst in Führungsverantwortung kommen.

Bei den befragten deutschen Führungskräften liegen die Prioritäten jedoch anders, für sie stehen Investitionen in moderne Technologie am Arbeitsplatz und die Steigerung der Profite ihres Unternehmens im Vordergrund. Das Wohlbefinden der Mitarbeiter folgt erst danach. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Technologieinvestitionen hierzulande einen besonders hohen Stellenwert einnehmen – in keinem anderen Land wurde dieser Punkt so hoch gewichtet.

Was die Arbeitsweise angeht, hält der größte Teil der befragten deutschen Führungskräfte (46 Prozent) einen flexiblen Arbeitsplatz für die beste Weise, um das Wohlbefinden der jüngeren Arbeitnehmer zu fördern, gefolgt von der Arbeit im Büro (43,5 Prozent); Home Office halten in dieser Gruppe nur 10,5 Prozent der Befragten für die beste Alternative. Hier unterscheidet sich die Wahrnehmung deutlich von der der jüngeren Angestellten.

„Um erfolgreich Digital Natives zu gewinnen und zu halten, müssen Unternehmen in ihr Arbeitsmodell und ihre Tools investieren, um die flexible und effiziente Arbeitsumgebung zu schaffen, die die nächste Generation von Führungskräften erwartet“, schließt Oliver Ebel, Area Vice President Central Europe bei Citrix. „Dafür sprechen klare wirtschaftliche Gründe: Die Digital Natives sind die C-Suite der Zukunft und bis 2035 wird der Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen in ihren Händen liegen. Um ihre Zukunft zu sichern, müssen Unternehmen die jüngeren Mitarbeiter gezielt fördern und die Arbeitsplätze sowie Prozesse an deren Bedürfnisse anpassen.“
 

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