Ausbildung 1.400 Ausbildungsplätze und 400 Praktika für Flüchtlinge

Wer mit dem Roboter zusammenarbeiten will, sollte sich bei Bosch bewerben.
Wer mit dem Roboter zusammenarbeiten will, sollte sich bei Bosch bewerben.

Bosch sucht für 2017 darüber hinaus 1.400 Auszubildende. Die Bewerber können sich für mehr als 30 Berufsbilder online bewerben. Vor allem Mechatroniker sind gefragt.

Für 2017 sucht Bosch deutschlandweit rund 1.400 Auszubildende und dual Studierende. Mit 1.400 offenen Stellen erreicht die Zahl der Ausbildungsplätze das hohe Niveau der Vorjahre. Die Bewerber können sich für mehr als 30 Berufsbilder online bewerben. Die meisten Auszubildenden sucht Bosch in den Berufen Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker für Automatisierungstechnik. Mit der vernetzten Fertigung verändern sich die Anforderungen an die Mitarbeiter. Die Mitarbeiter benötigen beispielsweise ein umfassenderes Wissen um die Abläufe in der Fertigung, da die Prozesse miteinander vernetzt sind. Das berücksichtigt Bosch bereits heute in der Ausbildung. „Wir brauchen neben Akademikern vor allem gut ausgebildete Facharbeiter in der vernetzten Fertigung. Industrie 4.0 braucht eine Ausbildung 4.0 – und genau die bieten wir unseren Auszubildenden“, sagt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH.

Jeder vierte Ausbildungsplatz bei Bosch ist ein Studienplatz. Das Unternehmen bietet neben dem dualen Studium auch kooperative Studiengänge an, die einen Hochschulabschluss mit einer Ausbildung kombinieren, zum Beispiel Angewandte Informatik plus Fachinformatiker Systemintegration. In den technisch-gewerblichen Ausbildungsberufen ist bereits knapp jeder sechste Azubi weiblich. Bosch möchte durch Engagements in Schulkooperationen, beim Girls‘ Day oder Technik-Erlebnistagen noch mehr Mädchen für technische Berufe begeistern.

Integration von Flüchtlingen in Ausbildungsabteilungen
Dieses Jahr bietet das internationale Technologie- und Dienstleistungsunternehmen in etwa 30 Ausbildungsabteilungen rund 400 zusätzliche Praktika für Flüchtlinge an. Ziel ist, sie auf den Arbeitsmarkt oder eine Ausbildung vorzubereiten. Die zuständigen Ausbilder schult das Unternehmen zuvor im interkulturellen Umgang. Kübel: „Aus unseren Erfahrungen in der Ausbildung junger Spanier in Deutschland wissen wir, dass neben dem raschen Spracherwerb vor allem die interkulturelle Begleitung für eine erfolgreiche Integration wichtig ist.“