Johnson Controls: Ohne Schlüssel ins Auto

Ein passives Zugangs- und Start-System fürs Auto hat Johnson Controls zusammen mit Marquardt entwickelt. Auf der IAA werden die Hersteller die neue Lösung präsentieren.

Wer sich mit Tasche und Regenschirm seinem Auto nähert, kann sich künftig über einen komfortablen Zugangsmechanismus freuen. Das Passive Access and Start System (PASS ) erkennt den Fahrer an einer Identifikationseinheit (ID), die er bei sich trägt und entriegelt die Türen. Johnson Controls und Marquardt stellen einen Prototyp von PASS auf der IAA aus.

Wenn der Benutzer in unmittelbarer Nähe des Autos ist, wird er vom System identifiziert.  Eine Erkennung mit Sensoren unmittelbar vor dem Türgriff prüft, ob sich die Hand dem Türgriff nähert oder ihn berührt. Das System registriert dann, ob der Fahrer mit dem ID-Schlüssel eingestiegen ist. Zum Starten muss der Fahrer nur den Startknopf drücken. Wenn man sich vom Auto entfernt, genügt es, den Griff zu berühren, um die Türen zu verschließen. Auch eine automatische Verriegelung ist möglich, wenn der ID-Schlüssel den Erfassungsbereich verlässt. 

PASS wird als ein einziges Bauteil direkt in die Zentralsteuereinheit integriert. Es arbeitet mit 20 kHz als Kommunikationsfrequenz und setzt drei Antennen ein. PASS lässt sich auch mit  weiteren Fahrzeugsystemen kombinieren, die Statusangaben wie etwa den Reifendruck an die ID-Einheit zurückmelden.